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© Symbolbild: dpa
28.12.2016

Einbrecher geht zu plump und zu laut vor: Polizei schnappt zu

Pforzheim. Das Einbrechen scheint ja für manche Zeitgenossen als trendy Verdienstmöglichkeit sehr verlockend zu sein. Doch auch in diesem Metier scheiden sich schnell die intelligenteren Profis von den stümperhaften Amateuren. Die Auswahl hat am Dienstagabend die Polizei getroffen, die einen 34-jähriger Einbrecher bei seiner Flucht stellen und festnehmen konnte. Sein Problem: Er war etwas zu rabiat und zu laut zu Werke gegangen.

Um 22.45 Uhr schlug der türkischstämmige Täter eine Scheibe der Eingangstür zu einem an der Östlichen Karl-Friedrich-Straße gelegenen ambulanten Pflegedienst ein. Das laute Geräusch wurde von einem aufmerksamen Nachbarn wahrgenommen, der die Polizei verständigte. Der Dieb drang derweil durch die zerstörte Scheibe ins Haus ein und durchsuchte sämtliche Zimmer. Dabei nahm er einen Laptop und mehrere Mobiltelefone an sich.

Gerade als der Mann das Gebäude wieder verlassen wollte, traf eine der alarmierten Streifen des Polizeireviers Pforzheim-Nord am Tatort ein. Der Einbrecher versuchte noch, über die Rückseite des Gebäudes vor den Beamten zu flüchten, konnte aber nach kurzer Distanz eingeholt und festgenommen werden.

Während seines Fluchtversuchs verlor der Langfinger mehrere seiner erbeuteten Gegenstände, das restliche Diebesgut hatte er bei der Festnahme noch bei sich. Der Mann muss sich nun wegen eines besonders schweren Fall des Diebstahls verantworten.