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© Symobolbild: dpa
10.05.2015

Einbruch und Brand in Edelmetall-Betrieb: Feuerwehr und Polizei mit Großeinsatz

Pforzheim. Sperrung der Kanzlerstraße, Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr, der Einsatz eines Polizeihubschraubers und mehrere tausend Euro Sachschaden – das ist das Fazit eines Einbruchs mit Brandfolge bei einem edelmetallverarbeitenden Betrieb in der Kanzlerstraße in Pforzheim am Sonntagmorgen.

Um 6 Uhr wurde den Einsatzzentralen der Feuerwehr und der Polizei sowohl ein Brand- als auch ein Einbruchsalarm gemeldet. Wie vor Ort festgestellt wurde, scheiterten offenbar unbekannte Täter bei dem Versuch, in die Firmenräumlichkeiten einzubrechen. Dabei geriet nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminalkommissariats und der Berufsfeuerwehr Pforzheim eine Dehnungsfuge in Brand, so dass durch die entstehende Rauchentwicklung, auch die Feuerwehr auf den Plan gerufen wurde – neben den zehn bereits im Einsatz befindlichen und nach den Einbrechern fahndenden Streifenwagen.

Druch das behutsame Öffnen einer Wand konnte der Dehnfugenbrand zunächst schadenarm gelöscht werden. Die weitere Überwachung der Einsatzstelle wurde durch eingewiesene Mitarbeiter der Firma durchgeführt. Diese stellten um 10.10 Uhr eine erneute Verrauchung fest, so dass die Feuerwehr wiederum zum Einsatz kam. In Abstimmung mit den Verantwortlichen der Firma musste die betroffene Wand umfangreich geöffnet werden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Ausdehnung der Fuge als langwierig. Es kamen 12 Fahrzeuge und 45 Einsatzkräfte mit Spezialgerät zum Einsatz. Die Löscharbeiten konnten um 14.00 Uhr abschließend beendet und die Sperrung der Kanzlerstraße wieder aufgehoben werden.

Bildergalerie: Einbruch und Brand in Edelmetall-Betrieb

Verletzt wurde niemand, so dass die herbeigeeilten Rettungskräfte des Roten Kreuzes nicht zum Einsatz kommen mussten. Eine Gefahr für die Umwelt oder für die Bevölkerung bestand nicht. Der Sachschaden dürfte nach bisherigen Erkenntnissen bei mehreren tausend Euro liegen.

Durch die ausgelösten Alarme ergriffen die Täter unerkannt und ohne Beute die Flucht. Die Fahndung nach ihnen blieb trotz eines Großaufgebotes der Polizei und der Unterstützung eines Polizeihubschraubers erfolglos. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht.

Das Kriminalkommissariat Pforzheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07231/186-0 um Hinweise.