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Juwelier Georg Leicht präsentiert in eloquenter Weise den Besuchern die Models, die die goldenen Kreationen der Schmuckmodenschau tragen.  Gredel
Juwelier Georg Leicht präsentiert in eloquenter Weise den Besuchern die Models, die die goldenen Kreationen der Schmuckmodenschau tragen. Gredel
14.05.2017

Eine Branche im Goldrausch -Glanzvolle Schmuck-Modenschau bei Juwelier Leicht

Sechs elegante Models schwebten grazil und elfenhaft in ihren Kleidern durch die Gästeschar hindurch. Geschmückt mit funkelnden Medaillons, glitzernden Colliers, blinkenden Ringen und zart-glänzenden Armreifen präsentierten sie die exquisiten Schmuckstücke den Zuschauern.

Noch berauscht vom eröffnenden Gala-Abend am Freitag, hat Juwelier Leicht in den „Schmuckwelten“ mit seiner Schmuckpräsentation am Samstag weitere rund 100 Gäste aus ganz Deutschland mit in den Goldrausch gerissen.

In fünf Durchläufen konnten sich die Zuschauer bei mitreißender Musik und Sektempfang von der glanzvollen Darbietung faszinieren lassen – und dabei Weltmarken wie Chopard und Wellendorff, Wittwer und IsabelleFa aber auch Eigenkreationen des Ateliers Leicht bestaunen. Rund um das Thema Gold drehte sich die Modenschau, die im Rahmen des 250-Jahr-Jubiläums sowohl die eigens dafür kreierten goldenen Schmuckstücke in Szene setzte, als auch die meisterhaften Goldschmiede, Manufakturen und Schmuckgestalter aus Pforzheim und der Region vorstellte. Auch Ehrengäste wie Oberbürgermeister Gert Hager, IHK-Präsident Burkhard Thost und Jubiläums-Macher Gerhard Baral ließen sich die eindrucksvolle Show nicht entgehen.

Dass Gold nicht gleich Gold ist, bewies die beeindruckende Schmuckmodenschau: von Weißgold, über Roségold bis hin zu Gelbgold war alles aus der goldenen Farbpallette geboten. Ob alltagstauglich, ergänzend zur Abendgarderobe oder zum Brautkleid –für jeden Anlass und jeden Geschmack war etwas dabei. Viele Projekte resultieren aus der Ausstellung „Ornamente“ und wurden zu Zwecken des Jubiläums weiterentwickelt. „Schmuck ist ein Ausdruck der Lebensfreude, Gold ein Lebensgefühl und nicht beschränkt auf das Material“, erklärte dazu Juwelier Georg Leicht. Man wolle zeigen, was in 250 Jahren Kreativität alles entstanden sei, so Leicht. Wichtig sei vor allem, Zukunft zu gestalten und mit Traditionen zu vereinen.

„Alle Materialien, die hier vorgestellt wurden, sind aus Pforzheimer Produktion“, stellte ergänzend OB Gert Hager fest. „Was hier heute geleistet wurde, ist sensationell und hat internationales Niveau.“ Wertvolle Innovationen, wie die Erfindung des Weißgoldes zu Beginn des 20. Jahrhunderts, gehen auch auf die Stadt Pforzheim zurück. „Wir hoffen, alle Menschen für unseren Schmuck und die Stadt mit der ältesten Schmuck- und Industriegeschichte des Landes zu begeistern“, sagte Gerhard Baral.