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Alles muss raus: Tobias Mürle, Anke Frey, Frank Berger und Klaus Frey (von links) wuchten eine der 20 Kirchenbänke aus dem Andachtsraum. Foto: Ketterl
Alles muss raus: Tobias Mürle, Anke Frey, Frank Berger und Klaus Frey (von links) wuchten eine der 20 Kirchenbänke aus dem Andachtsraum. Foto: Ketterl
Ganz zurückgenommen: Die Heiliggeistkirche. Animation: Werkbüro für Raumfragen
Ganz zurückgenommen: Die Heiliggeistkirche. Animation: Werkbüro für Raumfragen
An exponierter Stelle: die Heiliggeistkirche vor der Sanierung. Foto: Ketterl
An exponierter Stelle: die Heiliggeistkirche vor der Sanierung. Foto: Ketterl
So soll der Innenraum der Heiliggeistkirche Weißenstein nach Plänen des Werkbüros für Raumfragen aus Heidelberg aussehen. Animation: Werkbüro für Raumfragen
So soll der Innenraum der Heiliggeistkirche Weißenstein nach Plänen des Werkbüros für Raumfragen aus Heidelberg aussehen. Animation: Werkbüro für Raumfragen
Beim Abbruch des Podests unter dem Altar gibt es eine Überraschung: Claudia Becker (links) und Maike Frey finden eine metallene Kapsel. Foto: Privat
Beim Abbruch des Podests unter dem Altar gibt es eine Überraschung: Claudia Becker (links) und Maike Frey finden eine metallene Kapsel. Foto: Privat
18.08.2017

Eine Kirche wandelt sich: Sanierung und Umbau der Heiliggeistkirche in Dillweissenstein

Sanierung und Umbau der Heiliggeistkirche in Dillweissenstein bewegt die Menschen: Bei der Zukunftsaufgabe ihrer Gemeinde packen 50 Ehrenamtliche kräftig an. Rund 130.000 Euro erbringen sie an Eigenleistung, durch Spenden und Verkauf des Mobiliars. Am Ende des Wegs stehen neue Ideen für ein lebendiges Miteinander.

Bis die Handwerker im September mit dem Umbau des Kirchenraums beginnen, soll alles Überflüssige draußen sein. Tobias Mürle, Anke Frey, Frank Berger als Kirchenältester der evangelischen Pfarrgemeinde Dillweißenstein, und Klaus Frey, Vorsitzender des Ältestenkreises, schaffen an diesem Nachmittag die bis zu 3,55 Meter langen Bänke der Heiliggeistkirche zur Seite. Die Sandsteinplatten des Kircheninnenraums sind bereits ausgebaut. Sie sollen künftig den Kirchengarten zieren. Dort, wo sich die Gemeinde nach abendlichen Gottesdiensten auf ein Glas Wein mit Blick auf Dillweißenstein trifft. 50 Ehrenamtliche wollen zusammen mit mit Pfarrer Theo Leonhard ihren Traum einer modernen Kirchengemeinde realisieren.

Beim Ausbau des Sandstein-Altarpodests gab es für sie eine Überraschung. Eine Metalkapsel aus dem Wiederaufbaujahr der Kirche aus dem Jahr 1951. „Wir wollen sie bei einem Gottesdienst öffnen und schauen, was dort hineingelegt wurde“, erklärt Berger. Die Kirche solle nun so umgebaut werden, dass sie die Funktionen eines Gemeindezentrums miterfüllen könne. Das alles geschieht nach den Plänen des Werkbüros für Raumfragen aus Heidelberg.

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