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Sie haben schon das „Goldstadtfieber“: Rüdiger Fricke (Geschäftsbereichsleiter WSP), Horst Lenk (Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes, Bezirksgruppe Pforzheim) und Ulrich Haag von der Sparkasse Pforzheim Calw. Foto: Ketterl
Sie haben schon das „Goldstadtfieber“: Rüdiger Fricke (Geschäftsbereichsleiter WSP), Horst Lenk (Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes, Bezirksgruppe Pforzheim) und Ulrich Haag von der Sparkasse Pforzheim Calw. Foto: Ketterl
07.03.2012

Eine Stadt im Fieber: Verkaufsoffener Sonntag in Pforzheim

Pforzheim. Die großen, bunten Plakate ziehen die Blicke auf sich und rücken Pforzheim in ein sympathisches, modernes Licht. Auch die Flyer sind bis zum Rand gefüllt. Das weiß man gar nicht, was man sich zuerst anschauen soll. Ordentlich getrommelt haben die Organisatoren für den verkaufsoffenen Sonntag am 18. März. Unter dem Motto „Goldstadtfieber“ wird dann von 12 bis 19 Uhr in der Pforzheimer City wieder dichtes Gedränge herrschen.

Rüdiger Fricke von der WSP-Citymarketing bringt es auf den Punkt: „Dafür muss man sonst in einen Freizeitpark fahren. In Pforzheim bekommt man das alles umsonst“, sagte er gestern bei der Vorstellung des Programms. Natürlich stehe beim verkaufsoffenen Sonntag das Shopping-Erlebnis im Fokus. Mit einem interessanten Rahmenprogramm rund um das Thema „Von der Goldgewinnung zur Goldverarbeitung“ wollen die Organisatoren der Aktion aber auch einen Erlebnischarakter verleihen. Und ein positives Image nach außen transportieren.

Und die Besucher des verkaufsoffenen Sonntags erwartet einiges: Neben Livemusik auf zwei Bühnen, leckerem Essen und einem spaßigen Programm für die kleinen Gäste wird auch echten Schmuck-Fans etwas geboten: An zwölf Stationen – unter anderem in den „Schmuckwelten“, im Porzellanhaus Schützle oder in der Stadtbibliothek – werden Goldschmiede und Designer ihr Können präsentieren. Wer möchte, darf ihnen bei der Arbeit zuschauen. Liebhaber von Antiquitäten sollten bei der Antikmeile vor dem Alten Rathaus vorbeischauen. Im Schmuckmuseum gibt es eine Sonderausstellung. Auch wer ein bisschen Abenteuer sucht, hat Gelegenheit dazu: egal ob Goldschürfen, Bullriding, Hufeisenwerfen, Ponyreiten, Wettmelken an der Kuh „Elsa“, auf einem der Fahrgeschäfte beim Frühlingsfest an der Roßbrücke oder bei einem Besuch in der Kanalisation unter dem Benckiserpaprk. Wer nicht zu Fuß durch die Stadt unterwegs sein möchte, kann mit der Adler-Lok fahren und damit auch einen guten Zweck unterstützen: Der gesamte Erlös geht an die PZ-Aktion „Menschen in Not“.

„Wir möchten zeigen, dass Pforzheim eine sympathische und familienfreundliche Stadt ist. Mit dem ‚Goldstadtfieber‘ sollen Kunden, auch von außerhalb, gewonnen und unsere Potenziale in Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kultur und Stadt vernetzt vermarktet werden“, so Fricke. „Unser Konzept findet auch Beachtung in anderen Städten. Da sind wir schon stolz drauf. Und wie war unlängst in einer Fachzeitschrift zu lesen: ‚Pforzheim hat bei seinen verkaufsoffenen Sonntagen mehr zu bieten als Hüpfburg und Blutdruckmessegräte.“

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