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Zu verrückten Szenen wie diesen ist es während des Spiels in Bad Cannstatt gekommen. Foto: Gerart Killet
Zu verrückten Szenen wie diesen ist es während des Spiels in Bad Cannstatt gekommen. Foto: Gerart Killet
13.09.2018

Eine besondere Erkundungstour durch Pforzheim: Das Spiel ist das Ziel

Pforzheim. Sind denn alle verrückt geworden? Diese Frage könnte sich so mancher stellen, der am Samstag durch die Stadt spaziert – und dabei möglicherweise auf eine Gruppe stößt, die an einer roten Ampel die Schlacht von Troja nachstellt oder wild durch die Gegend tanzt.

Aber nein: Diese Menschen sind keineswegs verrückt geworden. Sie beteiligen sich viel mehr an dem Spiel „NEU-Stadt“, das die „urbansupergroup Berlin“ entwickelt hat.

Los geht es am Samstag, ab 11 und ab 15 Uhr in Gruppen von vier bis sechs Personen am Stadtlabor im Rathauspavillon. „Man kann mit Freunden oder alleine kommen“, erklärt Stefanie Neuhäuser, Theaterpädagogin am Kulturhaus Osterfeld, das zu den „ProduZentren“ gehört. Also zu jenen produzierenden soziokulturellen Zentren in Pforzheim, Ulm, Bad Cannstatt, Ludwigsburg, Karlsruhe, Reutlingen und Esslingen, die sich für die Projekt-Entwicklung zusammengetan und dann für eine Umsetzung in den jeweiligen Städten mit der „urbansupergroup Berlin“ entschieden haben.

Die Teilnehmer am Samstag bekommen einen 127-seitigen „Reiseführer“ und können selbst entscheiden, auf welchen Routen und Wegen sie sich durch die Stadt spielen, ob sie sich etwa in den „Untergrund“, in die „Goldzone“ oder die „Vergnügungsmeile“ wagen und welche der gestellten Aufgaben und Herausforderungen sie dabei erfüllen. Rund zwei Stunden haben sie dafür Zeit. Dann treffen sich alle zu einer Nachbesprechung im Kulturhaus Osterfeld wieder. „Aber auch der Austausch erfolgt in spielerischer Form“, sagt Maria Ochs, Leiterin des Kulturhauses.

Das Spiel beginnt am kommenden Samstag, 15. September, um 11 und um 15 Uhr, am Stadtlabor. Tickets für neun Euro und ermäßigt fünf Euro gibt es im Kartenbüro des Osterfelds.

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.