nach oben

Oechsle Fest in Pforzheim

In ist, wer mittendrin ist: Das OechsleFest ist ein enormer Magnet. Foto: Tilo Keller
Dominik Gerlach von den „Arlinger-Lauben“ bei der Spanferkel-Premiere. Foto: Tilo Keller
Der absolute Schlager: „Van Baker und Band“ bitten zum Tanz. Foto: Tilo Keller
09.09.2018

Eine ganze Region in Feierlaune: So waren 17 Tage Oechsle Fest

Pforzheim. Ein würdiges Finale hat das 33. OechsleFest am Wochenende erlebt. Der enorm besucherstarken PZ-Hüttengaudi folgte am Samstagabend eine ausgelassene Schlagerparty mit „Van Baker und Band“, ehe am Sonntag bei herrlichem Spätsommerwetter erstmals Spanferkel-Duft über den Marktplatz wehte, bevor dann die „Tops“ den längst legendären Schlusspunkt setzen – mit „Sierra Madre“ im Wunderkerzen-Lichtermeer.

Bildergalerie: Schlagerparty mit "Van Baker und Band" auf dem Oechsle Fest

„Das war ein Super-OechsleFest, eines der Besten!“, schwärmt Vito Federico („Adlerhorst-Lauben“) – und spricht damit ganz offensichtlich seinen Gastro-Kollegen, den Winzern und Organisatoren des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) aus der Seele. Während sich alle am Montag an den logistisch aufwendigen Abbau machen, laufen bereits die Planungen fürs 34. OechsleFest auf Hochtouren. Es wird noch herausfordernder sein.

Tolle Stimmung bei Dirndl-Abend auf dem OechsleFest

Der Platz:

Es hat sich ausgezahlt, dass alle Beteiligten frühzeitig die Baustellensituation wegen der Umgestaltung der Fußgängerzone ins Kalkül zogen. Die Wirte rückten ein wenig zusammen, Sicherheitsleute lotsten Lastwagen am Fest vorbei. „Eine gute Lösung“, urteilt WSP-Direktor Oliver Reitz – wohl wissend, dass im kommenden Jahr alles noch viel enger wird. Aller Voraussicht nach laufen dann direkt am Marktplatz Leitungsarbeiten im Vorfeld des Großprojekts City-Ost.

Die Sonderaktionen:

Alle drei Themenabende – Schweickert-Secco-Summer-Night, Dirndlabend und PZ-Hüttengaudi – träfen „genau den Nerv“ des Publikums, freut sich Reitz. Gerade die Hüttengaudi und der Dirndlabend vermittelten „ein Stück Heimat“ und seien ein gesellschaftlicher Treffpunkt: „Es geht um sehen und gesehen werden.“ Sehr gut sei die Resonanz auch bei der von der PZ initiierten und von „Hühnerglück-Lauben“-Wirt Rafael Müller begleiteten Oechsle-Wanderung gewesen. „Vielleicht könnte künftig auch Ochs am Spieß einen weiteren Anreiz bieten, so Daudert: „Und warum nicht mal wieder einen verkaufsoffenen Sonntag ins OechsleFest integrieren?!“

Das Erscheinungsbild:

Nach anfänglicher Skepsis haben sich Wirte und Besucher offenbar mit dem bordeauxroten, den neuen Vorgaben der Stadt entsprechenden Design angefreundet. Reitz berichtet von „sehr viel Zuspruch“. Ziel sei es nun, die Marke „OechsleFest“ auch in Form von Werbeartikeln zu etablieren, etwa durch Polohemden in Bordeauxrot mit aufgesticktem Schriftzug, das über den Einzelhandel vertrieben werden könnte, und durch weiße Shirts mit Logo fürs Servicepersonal, die „den neuen Look im wahrsten Sinne des Worts zum Tragen bringen“.

Das Fazit:

WSP-Chef Reitz bringt es so auf den Punkt: „Ich werde mich auch in den nächsten Wochen noch an einen rappelvollen Dirndl-Abend erinnern, an auffallend viele Gäste im Alter unter 35, an eine Wetterlage, die sehr wechselhaft war, an ein wirklich partnerschaftliches Miteinander mit den Sponsoren und Medienpartnern sowie an viele sehr gute Gespräche – insbesondere mit den Wirten, die ja neben den Winzern und Musikern die Leistungs- und Erfolgsträger unseres OechsleFests sind.“

Mehr lesen Sie am Montag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Die PZ-Hüttengaudi hat wieder glückliche Gesichter gezaubert