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Ein heller, einladender Kirchenraum ist entstanden: Architekt Raimund Vogelgsang (Architekt), Pfarrerin Susanne Bräutigam, Gabriele Schellhammer (Ältestenrat), Petra Alexi (Bauausschuss, von links) sowie Klaus Wißner (Kirchenältester, sitzend) freuen sich über das Ergebnis der Restaurierung des evangelischen Gotteshauses in Huchenfeld.  Fotos: Moritz 

Eine halbe Million Euro fließt in das Huchenfelder Gotteshaus: Kirche mit neuer Strahlkraft

Pforzheim. Der denkmalgeschützten evangelischen Kirche aus dem 18. Jahrhundert hat die Auffrischungskur sichtlich gutgetan: Wer den zehn Meter hohen Kirchenraum im Herzen Huchenfelds betritt, dessen Blick stößt auf den neuen rötlichen Sandsteinboden, die nun in Weiß gehaltenen Wände und die schlichten neuen Eichenbänke.

Nach gut einem Jahr des behutsamen Veränderns in Absprache mit dem Denkmalamt hat Architekt Raimund Vogelgsang von der Bauabteilung der evangelischen Kirche seine Aufgabe fast vollendet. Es ist ein freundlicher Raum entstanden mit neuer Elektrik und verschiedenen Beleuchtungsvarianten. Aus zwei Zugängen zum Altar ist einer geworden, die Altarstufe ist nun vom Chorraum ins Kirchenschiff gewandert. Die Gäste der 40 Trauerfeiern im Jahr und der Taufen haben jetzt einen freien Blick auf das Geschehen. Die Empore hat ihre Stufigkeit verloren, und der Organist hat Blickkontakt zu den Anwesenden. Der Gehweg draußen zum Haupteingang ist ebenerdig und auch für Gehbehinderte angemessen gestaltet. Malerarbeiten am Turm sind abgeschlossen, Putz- und Betonschäden beseitigt. Nur der Windfang fehle noch, sagt Vogelgsang.

Martina Schaefer

Martina Schaefer

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