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Zwei Körper scheinen eins zu werden bei dieser grazilen Trapez-Nummer. Läuter
Zwei Körper scheinen eins zu werden bei dieser grazilen Trapez-Nummer. Läuter
27.11.2016

Einfallsreich und schwerelos - Junge Artisten des Zirkus Globulini ziehen Hunderte Besucher in ihren Bann

Applaus kann viel bewirken, beispielsweise lässt er die Blume der Begeisterung wachsen. Bewiesen wurde das am Samstagabend sowie am Sonntagnachmittag bei der zweiten Adventsgala des Zirkus Globulini der Waldorfschule.

Die Akteure der von Guido Struss geleiteten Zirkuswerkstatt hatten ob des Erfolgs und der großen Nachfrage im vergangenen Jahr gleich zwei Vorstellungen angesetzt. Auch das mit großem Erfolg. In kürzester Zeit sei die Vorstellung mit 400 Plätzen am Sonntagnachmittag ausverkauft gewesen, so Helga Berghuber, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

Auch am Samstagabend blieben nur wenige der Stühle in der Festhalle der Goetheschule leer. Kein Wunder, verstehen es Trainer und Artisten des Zirkusprojekts doch seit Jahren, ihr Publikum zu begeistern – in diesem Jahr mit einer temporeichen und humorvollen Gala, die keine Minute Langeweile aufkommen ließ.

Bunt leuchtend im Schwarzlicht, sprangen da Seilartisten durch ein optisches Durcheinander von bis zu drei gegeneinander schwingenden Seilen, ohne sich zu verheddern. Junge Damen vollführten waghalsige Umschwünge am Trapez. Auch zu zweit auf einem Einrad zu fahren, ist möglich, wie zwei Schülerinnen mit Gleichgewichtssinn und Körperbeherrschung zeigten. Beeindruckend auch der Höhepunkt einer Diabolo-Nummer, die mit einhändiger Jonglage, dem Schwingen des im Seil sicher verankerten Diabolos über dem Kopf des Artisten, der gleichzeitig auf einem großen roten Gummiball tänzelte, endete. Eine Feuerschau und der Gastauftritt der Akrobatikgruppe aus Guinea rundeten das Spektakel ab und brachten den Akteuren viel Applaus vom begeisterten Publikum ein. Und den wandelte die humorvolle Joana zwischen den einzelnen Nummern wie von Zauberhand immer wieder in Wasser um, das in einer – freilich magischen – Vase gesammelt und der wachsenden Blume der Begeisterung zugeführt wurde, die so am rechten Bühnenrand wachsen und gedeihen konnte.