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Die Ausrückezeit lag 2015 bei durchschnittlich 5,38 Minuten. Foto: PZ-Archiv
Die Ausrückezeit lag 2015 bei durchschnittlich 5,38 Minuten. Foto: PZ-Archiv
18.03.2016

Einsätze der Eutinger Feuerwehr: Von Unfall bis Schwanenrettung

Pforzheim-Eutingen. Die Freiwillige Feuerwehr Eutingen ist 2015 beinahe 100-mal alarmiert worden. Abteilungskommandant Jürgen Karst gab im Ortschaftsrat einen Einblick in die Tätigkeit der Einsatzkräfte. Derzeit hat die Eutinger Feuerwehr 50 Aktive, davon gehören sieben zur Einsatzreserve. Die Hälfte aller Einsatzkräfte sind Atemschutzgeräteträger. Der Alters- und Ehrenabteilung gehören 23 Personen an, der Spielmannszug hat elf Mitglieder, die Jugendfeuerwehr zwölf. Karst berichtete, dass die Feuerwehr im Jahr 2015 genau 92-mal alarmiert wurde, 2014 waren es 66 Alarme.

Insgesamt 104 Einsätze hat die Feuerwehr im zurückliegenden Jahr abgearbeitet. Dazu gehörten ein schwerer Verkehrsunfall, der Einsatz an der Arlingerschule, als Schüler über Atemwegsbeschwerden klagten, ein Dachstuhlbrand in der Wurmberger Straße, ein brennender Tankzug auf der Autobahn, ein verletzter Schwan auf der Enz und die Versorgung von Reisenden, deren Bus in Brand geraten war. Insgesamt 1930 Einsatzstunden sind so zusammengekommen. Die Ausrückezeit lag bei durchschnittlich 5,38 Minuten. Zum Vergleich führte er die Ausrückezeit der Pforzheimer Kollegen mit 6,39 Minuten an.

Besonders erfreulich für die Eutinger Feuerwehr war der Einbau neuer Tore am Feuerwehrhaus. Die Einsatzkräfte standen außerdem bei zwei Hochzeiten Spalier. Karst machte darauf aufmerksam, dass im Rahmen des geplanten Kita-Neubaus in der Nachbarschaft auch eine Lösung für Parkplätze gefunden werden sollte. „Die Parkplatzsituation ist ja bekannt“, sagte Karst. „Drei offizielle Einsatzparkplätze stehen zur Verfügung, 15 sollten es sein.“ Der Kommandant stellte Christian Vollmer vor, den neuen Jugendwart der Feuerwehr, der seinerseits einen Einblick in die Aktivitäten der Nachwuchsfeuerwehr gab. ck