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Millimeterarbeit: In der Nordstadt, wie hier an der Salierstraße, ist nicht nur die Anfahrt, sondern auch das Entladen der Fahrzeuge zwischen den geparkten Autos schwierig.  Foto: PZ-Archiv/Meyer 

Einsatzkräfte unter Zeitdruck: Millimeterarbeiter auf dicht beparkten Straßen in Pforzheim

Pforzheim. Ein Auto fährt rechts ran, um das entgegenkommende Fahrzeug durchzulassen. Dieses kommt aber nicht an einem seitlich an der Straße geparkten Kleintransporter vorbei, dessen Fahrer gerade Waren anliefert. In die Einfahrt, in die man ausweichen könnte, hat sich ein Falschparker gestellt. Das Ergebnis: Nichts geht mehr, der Verkehr staut sich, die Nerven liegen blank. Szenen wie diese spielen sich täglich auf Pforzheims Straßen ab, vor allem in der unteren Nord- sowie der Oststadt. Was für den Bürger auf dem Weg zur Arbeit ärgerlich ist, kann für Rettungskräfte zum echten Problem werden. Denn die müssen keine durchschnittlichen Autos, sondern Rettungswagen und Löschfahrzeuge mit zweieinhalb Metern Breite durch die eng beparkten Straßen lavieren.

Mobile Gerätschaften

„Es ist für uns keine schöne Situation und auch immer wieder Thema bei Gesprächen mit dem Ordnungsamt“, erklärt Guido Lobermann, stellvertretender Kommandant der Pforzheimer Feuerwehr. Grund zur Panik gebe es zwar keinen: „Deswegen stirbt niemand. Aber es ist ein Problem“, stellt er klar. Oft

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