nach oben
Kontrolle: Baumexperten Jürgen Metzger und Carsten Schwarz (rechts) vor einer abgestorbenen Atlas-Zeder im Westteil des Oststadtparks an der Parkstraße. Foto: Ketterl
Kontrolle: Baumexperten Jürgen Metzger und Carsten Schwarz (rechts) vor einer abgestorbenen Atlas-Zeder im Westteil des Oststadtparks an der Parkstraße. Foto: Ketterl
10.08.2018

Einsparungen im Haushalt: Kaputte Bäume werden häufig nicht ersetzt

Pforzheim. Durch die Einsparungen im Haushalt fehlt Geld für Neupflanzungen. Durch die Hitze sind die Pflanzen zusätzlich gestresst.

Die Stadt arbeitet daran, die Folgen des Klimawandels abzumildern, indem sie ein Konzept erstellen lassen will, um das Leben in der Stadt grüner und schattiger zu gestalten. Dafür wird sie Geld in die Hand nehmen müssen. Gleichzeitig fehlt es aber offensichtlich an Finanzen, um die etwa 150 bis 160 Bäume zu ersetzen, die jedes Jahr im Stadtgebiet nicht mehr am Leben zu erhalten sind – aufgrund des Alters oder Erkrankungen. Das Geld für ihren Ersatz fiel zum Teil der letzten Haushaltskonsolidierung zum Opfer. Dieser Widerspruch war in der letzten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses zu hören.

Nur schätzungsweise 60 bis 80 Prozent der sterbenden Bäume kann Jürgen Metzger, Abteilungsleiter beim Grünflächen- und Tiefbauamts, durch Neupflanzungen mit Geld aus anderen Töpfen wettmachen. Die Hälfte des verwendeten Geldes stamme von Versicherungen, die bei Unfällen für geschädigte Bäume zahlen müssten.

Mehr lesen Sie am Samstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.