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Im Weißensteiner Bahnhof sind drei Tage lang Modellbahnen aller Spurgrößen im Einsatz. Susanne Heim und Christian Woitschach legen letzte Hand an den Ausbau der Spur-O-Anlage im Weißensteiner Bahnhof an. Viele der Loks und Wagen sind mehr als 80 Jahre alt. Ketterl
Im Weißensteiner Bahnhof sind drei Tage lang Modellbahnen aller Spurgrößen im Einsatz. Susanne Heim und Christian Woitschach legen letzte Hand an den Ausbau der Spur-O-Anlage im Weißensteiner Bahnhof an. Viele der Loks und Wagen sind mehr als 80 Jahre alt. Ketterl
01.01.2017

Eisenbahntage starten an Dreikönig in Weißensteiner Bahnhof

Ganz im Zeichen der Modellbahnen stehen die Eisenbahntage vom Dreikönigstag bis zum Sonntag im Weißensteiner Bahnhof. Auf mehr als 700 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind in der Zeit von 10 bis 18 Uhr Bahnen in allen Spurweiten und Größen zu besichtigen.

Besonders freuen sich die Mitglieder der Eisenbahnfreunde auf die große Modulanlage aus Karlsdorf-Neuthard, die in der Güterhalle zu sehen sein wird. Die Anlage ist S-förmig aufgebaut und erlaubt somit dem Besucher von allen Seiten Einblicke auf die zweigleisige Hauptbahn. Viele Einzelszenen, wie Faschingsumzug, Rettungseinsatz an einer Unfallstelle oder das große Sägewerk sind bis ins Detail nachempfunden.

Spannung bis zur Eröffnung wird es bei der eigenen Spur-I–Bahn im Untergeschoss der Güterhalle geben. Diese zeigt sich momentan noch als Großbaustelle. Der Aufbau des neuen Bahnbetriebswerks im Innenraum machte eine großflächige Zerlegung der bestehenden Anlage notwendig.

Schon fertig ist dagegen der neue Wochenmarkt auf der Spur- 0-Anlage und auch bei der H0-Anlage müssen nur noch die Häuser in der Brötzinger Fußgängerzone aufgestellt werden.

Im Obergeschoss des denkmalgeschützten Bahnhofs soll zukünftig das Modellbahn-Museum untergebracht werden. Hierzu wurden viele Vitrinen mit Exponaten aufgestellt. Der umgebaute Raum gehört zum neuen Museumskonzept für den Bahnhof Weißenstein, das in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Es umfasst zusätzlich drei im Erdgeschoss genutzten Räume mit musealer Gestaltung und wird ergänzt durch einen Bereich auf der Empore der Güterhalle, wo der Wiederaufbau des Bahnhofs dokumentiert werden soll.

In allen Räumen soll der Besucher mit neuer Medientechnik weitere Informationen und Erläuterungen erhalten. Die Stadt Pforzheim hat die bisher gewährte finanzielle Unterstützung des Museums zum Jahresende 2016 gekündigt, was für den Verein sehr schmerzlich ist. Die Eisenbahnfreunde Pforzheim wollen aber ihr kleines Museum unbedingt weiter betreiben und ausbauen.

Beim Flohmarkt gibt eine Vielzahl von gebrauchten Modellbahnartikeln. Da Parkplätze beim Bahnhof im Nagoldtal begrenzt sind, empfiehlt sich die Anfahrt mit der Stadtbuslinie 3 oder der Kulturbahn.

www.eisenbahnfreunde-pforzheim.de