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Freuen sich auf einen interessanten Vortrag: Christoph Mährlein, Bernd Bramm und Klara Deecke. Foto: Frei
Freuen sich auf einen interessanten Vortrag: Christoph Mährlein, Bernd Bramm und Klara Deecke. Foto: Frei
Auch an der Oberen Rodstraße hatte der Tornado am Abend des 10. Juli 1968 ein Schreckensszenario hinterlassen. Foto: PZ-Archiv (Sammlung Elsäßer)
Auch an der Oberen Rodstraße hatte der Tornado am Abend des 10. Juli 1968 ein Schreckensszenario hinterlassen. Foto: PZ-Archiv (Sammlung Elsäßer)
06.02.2018

Eiskalt, heiß, nass, stürmisch : Vortrag über Wetterextreme in Pforzheim

Pforzheim. Offizielle Wetterdaten für Pforzheim gibt es erst seit dem Jahr 1898 . Die Messstation des Deutschen Wetterdienstes stand bis 1915 in der Nähe des Waisenhausplatzes, danach an der Kanzlerstraße, von 1961 am Klärwerk, 1990 dann in Eutingen und seit 2005 zwischen Pforzheim und Ispringen.

Für seine Dokumentation über „Wetterextreme zwischen Pforzheim, Bretten und Besigheim“ hat der aus Sersheim stammende Diplom-Ökonom aber viel weiter zurückgeblickt. Unter anderem durchforschte er im hiesigen Stadtarchiv die Ausgaben des seit 1794 erschienenen „Wochenblatt“ als Vorgänger der „Pforzheimer Zeitung“ sowie dessen Nachfolge-Publikationen.

Bramm, viele Jahre im Innendienst einer Lebensversicherung tätig, hat sich nun aufs Schreiben von Büchern verlegt, die sich im weitesten Sinne mit der Natur befassen. In der Reihe „Montagabend im Stadtarchiv Pforzheim“, die zusammen mit der Löblichen Singergesellschaft von 1501 Pforzheim stattfindet, sprach er nun über Wetterextreme. Mal zu heiß, mal zu kalt, mal zu nass, mal zu stürmisch – vor allem der Tornado, der am Abend des 10. Juli 1968 von Frankreich her kommend über Ittersbach, Ottenhausen und Pforzheim hinwegzog und bis kurz vor Neubärental eine Schneise der Verwüstung hinter sich ließ, ist nicht nur denn in Erinnerung, die ihn miterlebt haben. Es war ein Wirbelsturm wie er zuvor und bis heute in Deutschland nicht beobachtet wurde.

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