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So funktioniert’s: Spiele-Entwickler Jeroen Reinderink (rechts) zeigt Vertretern der Elterninitiative (links der Vorsitzende Waldemar Meser), des Amts für Bildung und Sport und Schulleiter Manfred Kunzmann (Mitte) auf dem Smartphone die Funktionsweise der elektronischen Fußballwand. Fotos: Meyer
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Jederzeit abrufen kann Yalp die Standorte seiner Fußballwände. In Deutschland sind es bereits 42.
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Die elektronische Fußballwand besteht aus 16 Feldern, die mit Sensoren bestückt sind.

Elterninitiative setzt sich für elektronische Fußballwand an der Haidach-Schule ein

Pforzheim. Zu den bundesweit 42 Standorten für eine elektronische Fußballwand – davon die Hälfte im öffentlichen Raum – könnte bald eine weitere hinzukommen: auf dem Pausenhof der Haidach-Schule. Vertretern der Elterninitiative – allen voran deren Vorsitzender Waldemar Meser und Vorstandsmitglied Johannes Braun –, der Schule um Rektor Manfred Kunzmann, des Amts für Bildung und Sport (Stefan Tetting von der Baufachschnittstelle) und des niederländischen Herstellers Yalp (nach eigenen Angaben Weltmarktführer in Entwicklung von interaktiven Sport- und Spielprodukten für den Außenbereich mit 650 interaktiven Spielgeräten in 26 Ländern) schwebt schon ein Standort am südlichen Ende des Areals vor. Die Finanzierung der Wand – 21 000 Euro – ist laut Meser gesichert.

Zu den Sponsoren gehören unter anderem die Sparkasse Pforzheim Calw, die Volksbank Pforzheim, die Arbeitsgemeinschaft der Pforzheimer Baugenossenschaften, das Brauhaus, Daimler, Baustoffe Goldmann Lindenberger und die Rolf-Scheuermann-Stiftung. „Wir hoffen, dass wir die Fußballwand schon im April oder Mai in Betrieb nehmen können“, sagt Meser. Jetzt muss nur noch in den Fachämtern (Amt für Bildung und Sport sowie Gebäudemanagement) kalkuliert werden, wie hoch die Kosten der Infrastruktur sein werden – immerhin geht es um die Herstellung eines von der Schulbeleuchtung unabhängigen Stromanschlusses, des Aufbrechen des Pflasterbereichs und das Versetzen von zwei einbetonierten Bänken.

Eingeteilt sind die 3,20 Meter breiten und zwei Meter hohen Wände in 16 Felder. Hinter den 15 Millimeter dicken, vandalismusresistenten Polycarbonat-Scheiben stecken Sensoren und ein integriertes Radar – um beispielsweise die Schussgeschwindigkeit zu messen. Eine Zeitsteuerung erfolgt elektronisch, ebenso der Wechsel der aufgespielten Programme – und es kämen immer wieder Spiele hinzu, so Yalp-Geschäftsführer Jeroen Reinderink. Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.