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Das Siloah aus der Vogelperspektive. Foto: PZ-Archiv
Das Siloah aus der Vogelperspektive. Foto: PZ-Archiv
13.06.2018

Engpass in der Urologie des Siloah St.Trudpert Klinikums in Pforzheim

Pforzheim. Dass sich das Siloah St.Trudpert Klinikum und der bisherige Chefarzt der Urologie, Professor Sven Lahme, im Unfrieden getrennt haben, wirkt nach – nicht nur für diese beiden Parteien. Etliche PZ-Leser – schwerkranke Patienten und deren Angehörige – berichten nach der überraschenden Entwicklung von akuten Nöten bei der Versorgung und Betreuung.

Das Klinikum reagiert verständnisvoll und gibt sich entschlossen, etwaige aktuelle Lücken rasch wieder zu schließen. In den zurückliegenden zwei Wochen habe sich das Team der Urologie unter der Leitung von Dr. Volker Zimmermanns neu aufgestellt und biete „das komplette stationäre Leistungsspektrum weiter wie gewohnt an“, berichtet die Klinikumssprecherin Ljerka Pap. Allerdings besteht in der Ambulanz ganz offensichtlich ein Engpass, weil das Siloah mit Lahme auch dessen Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) verloren hat, die die Versorgung solcher Patienten ermöglichte (die PZ beichtete). Zwar lägen dem Klinikum im Bereich der ambulanten Operationen bereits „für eine überwiegende Anzahl von Eingriffen“ die erforderlichen Genehmigungen zur Leistungserbringung und Abrechnung vor, so Pap. „Nur für sehr wenige ambulante Eingriffe sind wir auf die Erteilung einer speziellen Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung angewiesen“, so die Sprecherin.

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