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Ein Hinweisschild an der A8, das auf den Wildpark hinweist, soll es laut Regierungspräsidium Karlsruhe auch künftig nicht geben. Foto: PZ-Archiv
Ein Hinweisschild an der A8, das auf den Wildpark hinweist, soll es laut Regierungspräsidium Karlsruhe auch künftig nicht geben. Foto: PZ-Archiv
25.10.2017

Enttäuschung nach Absage für Wildpark-Schild an Autobahn

Pforzheim. Eine touristische Hinweistafel für den Wildpark, wie sie sich Stadträte wie Tierpfleger gewünscht haben, wird es an der Autobahn auch künftig nicht geben.

Wie berichtet, hat das Regierungspräsidium Karlsruhe der Stadt für dieses Vorhaben eine Absage erteilt. Dies hatte WSP-Chef Oliver Reitz in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses verkündet. Neben zahlreichen Stadträten bedauert auch Wildpark-Chef Carsten Schwarz den Beschluss. Den Vergleich mit der Stuttgarter Wilhelma halte er als Ablehnungsrechtfertigung für „unglücklich“. Letztendlich gehe es ihm aber nicht um Werbung für den Wildpark, sondern darum, zu zeigen, „was die Stadt zu bieten hat“.

Die gute Nachricht: Grundsätzlich hat das RP einen zweiten Standort am Rande der Gegenfahrbahn für ein Hinweisschild genehmigt. Auch für die Präsentation des Gasometers gibt es laut Reitz grünes Licht. Dass man nur für das Industriedenkmal als solches werben dürfe, stört den Gasometer-Betreiber Wolfgang Scheidtweiler nicht. „Für viele ist der Gasometer längst zum Synonym für das 360-Grad-Panorama geworden“, sagte der „Brauhaus“-Chef. Nach wie vor ist er bereit, die Kosten für die neuen Schilder zu übernehmen.

Im Dezember sollen die Hinweisschilder erneut auf der Tagesordnung des Wirtschaftsförderungsausschusses stehen. Dann mit ersten konkreten Entwürfen.

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