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Am Pforzheimer Hauptbahnhof hätte die 16-Jährige am 26. Dezember ankommen sollen.
Am Pforzheimer Hauptbahnhof hätte die 16-Jährige am 26. Dezember ankommen sollen. © Foto: Meyer
11.01.2018

Entwarnung im Vermisstenfall: Lebenszeichen der 16-Jährigen

Pforzheim/Schweinfurt. Im Falle der vermissten 16-Jährigen kann Entwarnung gegeben werden: Das Mädchen hat sich bei seiner Mutter gemeldet. Ein Suchaufruf in den sozialen Medien hatte Anfang Januar für Aufregung in Pforzheim gesorgt.

"Ich habe eben ein Lebenszeichen meiner Tochter erhalten. Es scheint ihr gut zu gehen", schreibt die Mutter auf Facebook. Das Polizeipräsidium in Karlsruhe bestätigt die Angabe der Mutter gegenüber PZ-news. Ein Verbrechen kann demnach ausgeschlossen werden. "Wir haben aber noch keine weiteren Erkenntnisse darüber, wo sich die Vermisste genau aufhält", erklärt Polizei-Pressesprecher Ralf Minet. An ihrer Wohnstelle in Pforzheim sei sie nicht angekommen. Die Fahndung bestehe daher immer noch. Als Minderjährige werde das Mädchen nach wie vor gesucht: "Wer sie sieht, soll sich umgehend an die Polizei wenden", so Minet.

Anfang Januar hatte die besorgte Mutter auf Facebook um die Hilfe der Bevölkerung gebeten. Ihre Tochter sei demnach seit dem 26. Dezember 2017 vermisst. Die 16-Jährige soll an diesem Tag nach Angaben der in Schweinfurt wohnhaften Mutter am Schwandorfer Bahnhof in den Zug gestiegen sein. Das Ziel: Pforzheim Hauptbahnhof. Danach fehlte von dem Mädchen jede Spur.

Der Aufruf im Internet schlägt riesige Wellen, die Anteilnahme ist groß. 336.000 Mal wurde der Beitrag der Mutter in dem sozialen Netzwerk geteilt.

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