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07.04.2009

Erhitztes Frittierfett gerät in Brand

Aufregung am Montag um 19:58 Uhr in einem Mehrfamilienwohnhaus an der Rudolfstraße in der Pforzheimer Nordstadt: Mehrere Anrufer melden Brandrauch und Hilferufe aus dem Wohnhaus. Bereits um 20:04 Uhr trifft der Löschzug der Feuerwehr Pforzheim ein. Feuerwehrmänner müssen die Wohnungstür gewaltsam aufbrechen, denn zu diesem Zeitpunkt ist noch unklar, ob hinter der Türe nicht Menschenleben in Gefahr sind.

Unter schwerem Atemschutz betreten die Feuerwehrmänner die verqualmte Wohnung und suchen nach eingeschlossenen, hilflosen Personen. Gleichzeitig leiten sie die ersten Löschmaßnahmen ein. Nach wenigen Minuten steht fest, dass sich niemand mehr in der Wohnung befindet.

Beim Erhitzen von Frittierfett in einem Kochtopf ist es zu einer Entzündung gekommen, in deren Folge unter anderem die Dunstabzugshaube gebrannt hat. Durch ihren schnellen und gezielten Einsatz vermeidet die Feuerwehr (18 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr Brötzingen-Waststadt) einen Wasserschaden und kann durch einen so genannten „mobilen Rauchverschluss“ den Treppenraum des Wohnhauses rauchfrei halten.

Die Feuerwehr rät, bei einer Entzündung von Frittierfett oder Öl den Topf mit einem festen Deckel zu verschließen und damit den Brand zu ersticken. Wasser ist in solch einem Fall als Löschmittel ungeeignet.