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Ein weiteres Mal sollen bei nicht ganz eindeutigen Ergebnissen mit einem Messegerät (Symbolbild) die Radon-Werte in drei öffentlichen Gebäuden in Pforzheim gemessen werden. Symbilbild: dpa
Ein weiteres Mal sollen bei nicht ganz eindeutigen Ergebnissen mit einem Messegerät (Symbolbild) die Radon-Werte in drei öffentlichen Gebäuden in Pforzheim gemessen werden. Symbilbild: dpa
17.12.2015

Erhöhte Radonwerte in Pforzheimer Schulen: Sanierungskonzept bis Februar

Pforzheim. Ende Februar kommenden Jahres soll laut Stadtverwaltung das Sanierungskonzept für die drei Gebäude stehen, in denen erhöhte Werte des radioaktiven Gases Radon gemessen wurden. Betroffen sind die Johanna-Wittum-Schule, die Goldschmiedeschule und das Chemische Institut an der Grenze zur Schloßparkschule

Am Dienstag fand nun eine Begehung der drei Einrichtungen durch das von der Stadt beauftragte Beratungs- und Projektmanagement-Büro statt. Dieses soll die notwendigen Sanierungsmaßnahmen planen. Bei dem Termin wurden vor Ort die Fakten zusammengetragen und Gespräche mit den Betroffenen geführt. Im nächsten Schritt sollen nun mögliche Gruppen von Sanierungsmaßnahmen besprochen werden, wie der städtische Pressesprecher Philip Mukherjee auf PZ-Anfrage mitteilt. Mit den Ergebnissen rechne man dann im Frühjahr.

„Unabhängig davon wird bei allen Gebäuden, bei denen die Messergebnisse noch nicht ganz eindeutig oder ungenau waren, sicherheitshalber ein weiteres Mal nachgemessen“, so Mukherjee weiter. In den vergangenen Wochen hatte die Nachricht über die erhöhten Radon-Werte für Aufregung gesorgt. Margarete Schaefer, Leiterin der Johanna-Wittum-Schule, hatte von Hysterie im Kollegium berichtet. „Natürlich wünschen wir uns nun eine schnelle Lösung“, sagte Schaefer nach dem Vor-Ort-Termin. „Ich denke, bis Februar ist angesichts der Feiertage und Ferienzeiten ein realistischer Zeitrahmen, mit dem wir nun leben müssen.“