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einbruch © Symbolbild dpa
23.01.2014

Ermittlungsgruppe Einbruch gelingt Festnahme zweier Täter

Pforzheim. Einen weiteren Erfolg konnte die Ermittlungsgruppe Einbruch des Kriminalkommissariats Pforzheim verbuchen. Diese machte Ende Oktober einen Täter, welcher für zahlreiche Einbrüche der Region verantwortlich ist, dingfest.

Nach umfangreicher Spurenlage, sichergestelltem Diebesgut und letztlich dem Geständnis eines Einbrechers konnten verschiedene Einbruchsdelikte aus den Bereichen Pfinztal, Keltern und Pforzheim geklärt werden.

Bereits Oktober 2013 konzentrierten sich die Ermittlungen gegen einen 26-jährigen aus Oberderdingen. Er wurde daraufhin am 24. Oktober vergangenen Jahres festgenommen. Bei ihm wurde u.a. ein gestohlener Laptop aufgefunden.

Wie festgestellt wurde, lag gegen den Festgenommenen bereits ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Drogenschmuggels vor. Er wurde auf Antrag der Pforzheimer Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Pforzheimer Amtsgericht vorgeführt, der einen weiteren Haftbefehl erließ.

Durch die Ermittlungen und das abgelegte Geständnis des Mannes konnte sein 28-jähriger wohnsitzloser Mittäter ermittelt und in Pforzheim festgenommen werden. Auch er am 30. Oktober festgenommen und wurde Anfang November ebenfalls auf Antrag der Staatsanwaltschaft Pforzheim einem Haftrichter vorgeführt, der antragsgemäß die Untersuchungshaft anordnete. Beide Personen sitzen seitdem in einer Justizvollzugsanstalt.

Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen stehen die beiden Personen im dringenden Tatverdacht, in eine Wohnung in Keltern, in vier Firmen in Pforzheim und in eine Gaststätte in Pforzheim eingebrochen zu sein. Der 26-Jährige steht zudem im Verdacht, in eine Gaststätte in Pfinztal-Söllingen eingebrochen zu sein.

Auffallend bei den Einbrüchen war der jeweils von den beiden Männern verursachte Sachschaden. Dieser beläuft sich bei den genannten Taten auf rund 75.000 Euro.

Erfreulich ist, dass bisher immerhin Sachwerte im Wert von rund 140.000 Euro bei einem registrierten Diebstahlschaden von etwa 200.000 Euro den Geschädigten wieder zurückgegeben werden konnten.