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Der Jungliberale Henry Lam beklagt die späte Versendung von Wahlbescheinigungen für die Wahl zum Jugendgemeinderat. Foto: PZ-Archiv
Der Jungliberale Henry Lam beklagt die späte Versendung von Wahlbescheinigungen für die Wahl zum Jugendgemeinderat. Foto: PZ-Archiv
15.01.2014

Erneut Kritik kurz vor der Wahl zum Jugendgemeinderat

Pforzheim. Mehr als 10.000 Pforzheimer im Alter zwischen 14 und 21 Jahren entscheiden ab Montag, 20. Januar, wer Mitglied im ersten Pforzheimer Jugendgemeinderat wird. Insgesamt stellen sich 48 junge Frauen und Männer zur Wahl, 20 Sitze sind zu vergeben. Im Vorfeld hatte es immer wieder Streit um die Inhalte der Satzung gegeben. Kurz vor Wahlbeginn gibt es noch immer Unstimmigkeiten.

In einer Pressemitteilung kritisieren die Jungen Liberalen Pforzheim/Enzkreis (JuLis) die Stadtverwaltung. „Die gesamte Veranstaltung ist nur noch eine Farce. Erst sechs Tage vor der Wahl die Wahlbescheinigungen zu versenden, ist völlig inakzeptabel“, sagt der Kreisvorsitzende Henry Lam und fragt: „Wie sollen sich die Wahlberechtigten ein Bild von den Kandidaten machen, wenn diesen kein Forum zur Vorstellung ihrer politischen Ziele geboten wurde?“

Frank Schmidt, Leiter der Jugend- und Familienförderung, kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen. „In den vergangenen Monaten wurde sehr intensiv an der Vorbereitung gearbeitet, beispielsweise bei einer Veranstaltung im CCP mit 350 Jugendlichen oder im Unterricht in mehr als 500 Klassen“, sagt er auf PZ-Nachfrage.

Am Freitag erscheinen in der „Pforzheimer Zeitung“ außerdem zwei Sonderseiten zur Wahl und mit Infos zu den Kandidaten. Auch PZ-news wird die Wahl begleiten.

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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