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Die Wörter Papa, Mama und Kind liegen aus einzelnen Buchstaben des Familienspiels „Buchstabensuppe“ zusammengesetzt auf einem Tisch. Für manches Pflegekind muss die Familie neu erdacht werden. Foto: Jens Kalaene
Die Wörter Papa, Mama und Kind liegen aus einzelnen Buchstaben des Familienspiels „Buchstabensuppe“ zusammengesetzt auf einem Tisch. Für manches Pflegekind muss die Familie neu erdacht werden. Foto: Jens Kalaene
06.10.2015

Ersatzeltern wollen mehr Lohn

In Zeiten von jugendlichen Flüchtlingen, die alleine nach Deutschland kommen, bekommen Pflegefamilien eine noch wichtigere Bedeutung. Bürgermeisterin Monika Müller hofft auf diese Möglichkeit, Jugendliche unterzubringen. Ansonsten bleiben nur Wohngruppen oder Familienangehörige.

Pflegefamilien zu finden wird aber immer schwerer. Die Belastung ist hoch, die Bezahlung schlecht. In 110 Familien leben momentan 150 Kinder. Die Stadt sucht händeringend weitere. Die schwierigen Rahmenbedingungen hat die Initiative für Pflege- und Adoptiveltern eindrucksvoll in der vergangenen Sitzung des Jugendhilfeausschusses gezeigt. Der stellvertretende Vorsitzende und früherer Leiter der Sozialen Dienste beim städtischen Jugendamt Norbert Könne, zeigte dies am Rechenbeispiel. Demnach verdient eine Pflegefamilie an der Aufnahme eines Kindes nur etwa fünf Prozent dessen, was eine Tagespflegemutter als Stundensatz geltend machen kann, erspart der Verwaltung aber in manchen Fällen die teuren Kosten für die Unterbringung in einem heim.

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