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Gut ausgeleuchtet, werden die Details der Grabsteine von Günter Beck in seinen Fotos sichtbar gemacht. Er war jetzt für einen neuen Schloßkirchenführer tätig.
Gut ausgeleuchtet, werden die Details der Grabsteine von Günter Beck in seinen Fotos sichtbar gemacht. Er war jetzt für einen neuen Schloßkirchenführer tätig. © Frei
Ein zweites Gesicht hat Günter Beck im restaurierten Schlussstein entdeckt.
Ein zweites Gesicht hat Günter Beck im restaurierten Schlussstein entdeckt. © Beck
Foto des Schlusssteins der Margaretenkapelle im Denkmalbuch von 1939.
Foto des Schlusssteins der Margaretenkapelle im Denkmalbuch von 1939. © Archiv
04.09.2018

Erstaunliche Entdeckung bei Fotoaufnahmen für Kirchenführer

Pforzheim. Eigentlich kennt er jeden Winkel der Schloßkirche. Fotograf Günter Beck (79) dokumentiert das „steinerne Geschichtsbuch der „Stadt Pforzheim“ seit bald fünf Jahrzehnten für Ansichtskarten, Kalender, Bücher und Broschüren. Doch als er jetzt für einen neuen Schloßkirchenführer Aufnahmen machte, war auch er erstaunt, was er sah.

Im Schlussstein der um 1300 angebauten Margaretenkapelle hielt Becks Kamera neben einer (bekannten) weiblichen Maske noch etwas anderes fest. Unter den Eichenblattmotiven ist ein zweites Gesicht zu erkennen. Bisher gibt es noch keine Erklärung dazu.

Für das Jubiläum 25 Jahre Verein „Freunde der Schloßkirche“, hat Günter Beck die Fotos für einen neuen Schloßkirchenführer erstellt. Der erstmals 1996 herausgegebene, war vergriffen. Wie damals zeichnen Mathias Köhler (der Pforzheimer ist heute beim Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt) und der Denkmalpfleger der Stadt Pforzheim, Christoph Timm, für den Text verantwortlich. Der Schloßkirchenführer wird am Freitag, 21. September, im Rahmen des öffentlichen Festakts „25 Jahre Freunde der Schloßkirche und zehn Jahre Museum Johannes Reuchlin“ vorgestellt. Beginn ist um 18 Uhr anlässlich des europaweiten Glockenläutens.

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