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Asylbewerber ziehen in Pforzheim ins ehemalige Thales-Areal ein. Die Stadt braucht Hilfe für die große Aufgabe der Flüchtlingsaufnahme. Können die klassischen Serviceclubs wie Lions oder Rotarier helfen? Foto: Ketterl
Asylbewerber ziehen in Pforzheim ins ehemalige Thales-Areal ein. Die Stadt braucht Hilfe für die große Aufgabe der Flüchtlingsaufnahme. Können die klassischen Serviceclubs wie Lions oder Rotarier helfen? Foto: Ketterl
18.11.2015

Erste Asylbewerber ziehen in das ehemalige Thales-Gebäude ein

Müde Gesichter, dennoch huscht über einige ein Lächeln, als das Thales-Gebäude an der Ostendstraße in Sicht kommt. Die 55 Männer, Frauen und Kinder laufen zu Fuß mit Plastiktüten oder Rucksäcken über das ehemalige Firmengelände, das ein Sicherheitsdienst mit sechs Mann rund um die Uhr bewacht. An der Schranke kontrollieren die Männer, wer herein möchte. Kameras überwachen das Gelände zusätzlich. Die meisten Flüchtlinge kommen aus dem Irak, viele aus Syrien und auch aus Afghanistan.

Sie sind erst am Morgen von einer der Landeserstaufnahmestelle aufgebrochen, um jetzt als erste Asylbewerber in das frisch hergerichtete Sozialgebäude einzuziehen. Unten im Erdgeschoss befindet sich eine Essensausgabe mit großem Speisesaal, noch aus Zeiten, als die Firma 2000 Mitarbeiter beschäftigte. Ein Glücksfall, findet Sozialbürgermeisterin Monika Müller, die an diesem Vormittag die Ankommenden begrüßt. Denn dort kann der beauftragte Caterer ab sofort das Essen verteilen. Im ersten Stock befinden sich die Zimmer. Und weiter oben haben die Diakonie, der Sicherheitsdienst und die sechs Hausmeister ihre Räume.

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