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Die künslterischen Leiter Uwe Köhler und Clair Howells instruieren gemeinsam mit Regisseurin José van Tuijl (vorne, von links) die Amateurschauspieler bei der ersten Probe zur Szene in einer Manufaktur. Foto: Späth
Die künslterischen Leiter Uwe Köhler und Clair Howells instruieren gemeinsam mit Regisseurin José van Tuijl (vorne, von links) die Amateurschauspieler bei der ersten Probe zur Szene in einer Manufaktur. Foto: Späth
16.07.2017

Erste Probe: Theater Titanick kommt ins Rollen

Pforzheim. Das ehemalige Busdepot im Brötzinger Tal ist kaum wiederzuerkennen. Seit knapp einer Woche zieren goldene Requisiten, bunte Kostüme und beeindruckende Bühnenbilder die riesige Lagerhalle. Sie wurde zum Probenraum für die große Jubiläumsparade „Goldrausch“ am 28. und 29. Juli umfunktioniert und mit etwa 30 Tonnen Material eingerichtet, wie der künstlerische Leiter Uwe Köhler verrät. Am Freitagabend probten hier erstmals die Amateurschauspieler gemeinsam mit den Profis aus Leipzig für die große Theater-Show.

Bereits im November wurden die Pforzheimer aufgerufen, sich als Schauspieler oder Statisten am Stück zu beteiligen. Seitdem fanden Infoabende und Workshops statt. Musik wurde komponiert, Kostüme genäht und auch die fünf Profischauspieler probten bereits fleißig – allerdings in Leipzig. „Die große Herausforderung ist nun, die Berufsschauspieler und die Amateure zu verzahnen“, sagt Regisseurin José van Tuijl. „Wir werden die unerfahrenen Schauspieler langsam heranführen.“

Etwa 30 Amateur-Schauspieler werden sich am Stück beteiligen. Köhler ist zufrieden: „Mit dieser Zahl können wir arbeiten.“ Vor allem bei den Musikern sei die Initiative groß, zahlreiche Musikgruppen aus Pforzheim, unter anderem die Kieselbronnger Gugge Gaiße, die Trommler „Stahl Fatal“ und die „Escola de Samba“ werden sich einbringen. Insgesamt geht Köhler von 250 Aktiven während des Schauspiels aus. „Durch unterschiedliche Farben und Musikrichtungen möchten wir die Vielseitigkeit der Pforzheimer Geschichte widerspiegeln – sowohl die Einwanderer als auch die unterschiedlichen Richtungen, in die sich die Schmuckindustrie entwickelt hat“, sagt Köhler.

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