nach oben
An die erste Konfirmation in der Stadtkirche erinnern sich Pfarrer Hans Gölz-Eisinger, Karin Berchthold, Christel Lehmacher, Brigitte Bittner, Ursula Gremmelmaier, Rosita Epp, Marion Forke, Marlo Schuster, Christiane Muschner-Risch, Elke Besserer, Edeltraud Noller und Martin Schäfer, Dekan in Ruhestand. Foto: Frommer
An die erste Konfirmation in der Stadtkirche erinnern sich Pfarrer Hans Gölz-Eisinger, Karin Berchthold, Christel Lehmacher, Brigitte Bittner, Ursula Gremmelmaier, Rosita Epp, Marion Forke, Marlo Schuster, Christiane Muschner-Risch, Elke Besserer, Edeltraud Noller und Martin Schäfer, Dekan in Ruhestand. Foto: Frommer
15.04.2018

Erste goldene Konfirmation in der Stadtkirche gefeiert

Pforzheim. Goldene Konfirmation wurde am Sonntag erstmals in der Pforzheimer Stadtkirche gefeiert – das 1968 eingeweihte Gotteshaus wird am kommenden Wochenende selbst im Mittelpunkt einer zweitägigen 50-Jahr-Feier stehen. Von den ursprünglich mehr als 60 Konfirmanden dieses Jahrgangs nahmen immerhin elf am Gottesdienst zur goldenen Konfirmation teil: Karin Berchtold (geb. Metzger), Christel Lehmacher, Brigitte Bittner (geb. Rittmann), Ursula Gremmelmaier (geb. Breckle), Rosita Epp (geb. Coblenzer), Marion Forke, Marlo Schuster (geb. Tolksdorf), Inge Bachner (geb. Scheible), Christiane Muschner-Risch, Elke Besserer (geb. Karl) und Edeltraud Noller (geb. Stahl).

Zu ihrer Freude nahm auch ihr damaliger Pfarrer – Martin Schäfer, heute Dekan in Ruhestand – am Gottesdienst und an der den Konfirmanden gewidmeten Feier teil. Die musikalische Gestaltung lag bei Sabrina Keller und Heike Hastedt; die Klangvielfalt wurde von Kinderchor („Kleine Kurrende“), Klavier und Orgel (Kord Michaelis) getragen.

Pfarrer Hans Gölz-Eisinger sprach die elf Konfirmandinnen während der Zeremonie und in seiner Predigt ganz persönlich an: „Heute müssen Sie nicht am Abend Ihren Spruch auswendig in der Gemeinde aufsagen. Sie müssen auch nicht nüchtern – ohne Frühstück – in den Gottesdienst kommen.

Und ob sie weiße oder schwarze Strümpfe tragen ist heute kein Elterngespräch mehr.“ Die Konfirmanden hätten, so Pfarrer Gölz-Eisner weiter, intensive Bilder hervorgeholt aus ihrer Erinnerung: „Vom Katechismus, der wohl klug formuliert, aber so schwer zu lernen war“, oder von der in großer Gruppe verbrachten Freizeit auf Burg Steinegg. Die Konfirmation beschrieb Pfarrer Gölz-Eisner als einen Stabwechsel, als das „Mündigwerden“ und als Übernahme von Verantwortung aus Christi Hand. Verantwortung „für den eigenen Weg, für die Lämmer der Herde, für die Muttertiere und die müde gewordenen Schafböcke“. Er verband mit dem Bild der weidenden Herde weitere Lektionen, beispielsweise zu Vorbildern oder zum Kreuz der Stadtkirche, unter dem sich elf Jünger sammeln, gedrängt wie eine Schutz suchende Herde.

Pfarrer Hans Gölz-Eisinger unterstrich auch die Wichtigkeit die die Jubilare mit der Feier der Goldenen Konfirmation erfahren: „Das sind große Momente – Menschen sind wegen Ihnen gekommen. Es ist wichtig, dass man immer wieder im Leben spürt, man ist keine austauschbare Nummer!“