nach oben
Die türkische Tanzgruppe des Goldstadt-Bildungskreises präsentiert sich. Foto: Lutz
Die türkische Tanzgruppe des Goldstadt-Bildungskreises präsentiert sich. Foto: Lutz
26.07.2015

Erstes gemeinsames Stadtteilfest von Südwest- und Weststadt im Benckiserpark

Es ist eine Pforzheimer Premiere, dass sich zwei Stadtteile zusammentun und gemeinsam ein Stadtfest auf die Beine stellen. Wenn es sich bei den Beiden um die sozial inhomogensten und in kultureller Hinsicht vielfältigsten Gebiete der Stadt handelt, dann entsteht etwas Besonderes. Das erste Stadtteilfest von Südwest- und Weststadt vergangenen Samstag im Benckiserpark spiegelte die ganze Bandbreite dieser Wohngebiete in seinen Teilnehmern, Gästen und Bühneneinlagen wieder.

„Ich würde sagen, es ist nicht stürmisch, sondern ein guter Auftrieb für dieses Fest“, eröffnete Sozialbürgermeisterin Monika Müller das Fest vor dem Haus der Jugend im Beisein der Initiatoren Thomas Lutz von der Diakonie und Gabi Morlock vom Jugend- und Sozialamt. Der Aufbau der Spiel-, Bastel- und Informationsstände hatte sich wegen teils kräftiger Sturmböen verzögert. Lutz, Leiter der Sozialraumkonferenz Weststadt, und Morlock, zuständig für den südwestlichen Sozialraum, hatten im Vorfeld gemeinsam mit rund 20 in den Stadtteilen ansässigen Institutionen vom Kindergarten bis zum Seniorenheim, neun Monate das Fest geplant.

„In diesen Gebieten, in denen keine Vereine ansässig sind, braucht es starke Netzwerke“, erläuterte Lutz die Idee hinter dem Fest. Daher sei es gerade in den sozial schwächeren Teilen wichtig, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die Menschen einander näherzubringen. Bei Auftritten türkischer Folklore-Gruppen, Akrobaten der Waldorfschule und zahlreichen Spiel- und Bastelstationen wurde dafür der Grundstein gelegt.