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Arbeiter verlegen in der Tunnelröhre eine „feste Fahrbahn“ – die Gleise ruhen nicht auf einem Schotter-, sondern auf einem Betonbett. Eine Füllung im Mischer reicht für knapp zehn Meter Gleislänge. Fotos: Ketterl
Marius Frenz ist Projektleiter Ingenieurbau/Gleisbau der derzeit tätigen Baufirma Wittfeld. Ende nächster Woche wollen sie mit den zwei Gleisen fertig sein.
Mit einer Gleiswaage wird Meter um Meter nachgemessen, ob die Überhöhung der kurvenäußeren Schiene korrekt berechnet ist.
26.02.2018

Es geht voran: Im Eisenbahntunnel sind die Gleisbauer dran

Pforzheim/Enzkreis. Meter um Meter schreitet Marius Frenz am Rand der Röhre entlang. „Das ist Knochenarbeit“, sagt der Projektleiter Ingenieurbau der niedersächsischen Fachfirma Wittfeld, und deutet auf seine Männer: Nur unterbrochen von der Anlieferung neuen, zwölf Grad warmen Nachschubs, betonieren sie das armierte Bett für das zweite Gleis in der knapp einen Kilometer langen Röhre für den neuen Eisenbahntunnel zwischen dem Ispringer und dem Pforzheimer Portal in der Nordstadt.

Einblick in den Tunnel zwischen Pforzheim und Ispringen

Das erste Gleis ist bereits fertig betoniert, mit dem zweiten wird die in Schichten rund um die Uhr arbeitende Mannschaft von Frenz voraussichtlich Ende der nächsten Woche fertig sein. Vor gut einem Monat hat Wittfeld den Staffelstab übergeben bekommen von den Mineuren, die den Rohbau der Röhre vorangetrieben hatten. Nun ist gewissermaßen der Innenausbau dran – zunächst die so genannte „feste Fahrbahn“: ein Bett aus Beton statt Schotter in der Röhre und ein paar Meter außerhalb der Portale. Toleranz: zwei Millimeter, Lebensdauer: voraussichtlich 70 Jahre.

Bildergalerie: Gleisbauer im Eisenbahntunnel an der Arbeit

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