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08.07.2009

Es tut sich etwas am Wasser entlang

Pforzheim entdeckt seine Flussufer. Die Drei-Täler-Stadt hat lange gebraucht, um die Bedeutung eines urbanen Flairs entlang der drei Flüsse hervorzuheben. Doch die Jahre der trostlosen Flusslandschaften scheinen vorbei zu sein. Die Stadt öffnet sich an immer mehr Stellen zum fließenden Wasser. Die Uferzonen sollen erlebbar gemacht werden, wie mit den Steinstufen an der Jörg-Ratgeb-Straße. Jüngstes Beispiel: Die Ende des Monats fertiggestellte Parkanlage an der Rossbrücke.

Pforzheim hat 1992 mit der Landesgartenschau im Enzauenpark bewiesen, dass man mit der Gestaltung von Flussufern neue Erlebnisräume schaffen kann. Kürzlich hat sich die Goldstadt für eine zweite Landesgartenschau beworben. Die soll dann mitten in der Stadt realisiert werden – mit den Flüssen und ihren Ufern als zentraler Bestandteil, mit Verbindungen der Parks und Grünanlagen.

Es tut sich etwas an den Pforzheimer Flüssen. Fehlt bloß noch schönes Wetter. Dann herrscht sogar am Hafen mitten in der City reges Leben – wenn nicht gerade Ebbe in der Enz ist und die Tretboote auf dem Trockenen liegen.