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Spontan erwirbt Reinhard Bütikofer einen Dekoartikel bei Q-Prints, worüber sich Parteifreund Felix Herkens sowie Geschäftsführerin Ute Hötzer und deren Kolleginnen Jenny Riedel und Nicole Bickel-Graci (von rechts) freuen. Foto: Meyer

Europas Grünen-Chef in Pforzheim: Bütikofer erwartet Rekordergebnis

Pforzheim. Eine ganz entscheidende Weichenstellung sieht Reinhard Bütikofer, der Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei (EGP), im Urnengang am Sonntag. „Zum ersten Mal haben wir eine Europawahl im eigentlichen Sinne“, sagte der 66-Jährige am Donnerstag am Rande seiner Pforzheim-Visite beim Integrationsunternehmen Q-Prints & Service im PZ-Gespräch. Bislang hätten in Deutschland stets innenpolitische Themen diese Wahlen überstrahlt. Nun, da überall Englands Brexit-Pläne oder das Aufkommen nationalistischer Kräfte diskutiert würden und sich das Ringen um Klimaschutz durch die „Fridays for Future“-Bewegung „wie ein Lauffeuer“ durch Europa verbreite, registrierten die Bürger, dass es wirklich um Europa gehe.

Es gebe „zurecht ein Gefühl von Erschütterung“, so Bütikofer, der seine Partei in besonderer Verantwortung sieht. Er erwarte „europaweit das beste Ergebnis, das wir Grünen je hatten“. Dies werde die Möglichkeit eröffnen, europäische Entscheidungen direkt zu beeinflussen. Für die Mitgliedsstaaten gehe es etwa darum, vereint den Klimaschutz voranzutreiben und wirtschaftlich im globalen Wettbewerb zu bestehen. Und dies, da „die nationalistischen Kräfte die Wahl nicht gewinnen, aber an Einfluss gewinnen“ würden.

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