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Ilyas, Michael, Mari und Jozef Kocamahhul, sowie Ilya Basmaci und Janet Di Vincenzo (von links) vom Eutinger Verein St. Petrus und Paulus, waren an diesem Wochenende für die Verköstigung der Besucher zuständig. Es gab traditionell – wie an jedem Wochenende Maiskolben – und als türkische Spezialität haben sie Kebap mitgebracht.
Ilyas, Michael, Mari und Jozef Kocamahhul, sowie Ilya Basmaci und Janet Di Vincenzo (von links) vom Eutinger Verein St. Petrus und Paulus, waren an diesem Wochenende für die Verköstigung der Besucher zuständig. Es gab traditionell – wie an jedem Wochenende Maiskolben – und als türkische Spezialität haben sie Kebap mitgebracht.
Josef Eberhardt und Gabriele Skalics-Huber sind die Macher des Eutinger Maislabyrinths. Unter der Plattform muss der Weg durch einen Irrgarten in Form eines Teddybären gefunden werden.   Bechtle
Josef Eberhardt und Gabriele Skalics-Huber sind die Macher des Eutinger Maislabyrinths. Unter der Plattform muss der Weg durch einen Irrgarten in Form eines Teddybären gefunden werden. Bechtle
16.08.2015

Eutinger Maislabyrinth ist auch im zwölften Jahr ein Erfolg

Stolz zeigen sich die Pflanzen im Eutinger Maislabyrinth, sie messen zwischen 2,5 und drei Meter Höhe. Die Blätter sind saftig, prall und leuchten in sattem grün – trotz der wochenlangen Hitze.. Josef Eberhardt, einer der Macher des Maislabyrinths blick nicht ohne Stolz auf den 1400 Quadratmeter großen Acker, der – eigentlich von Bauer Markus Klingel bewirtschaftet – noch bis zum 13. September das Maislabyrinth beheimatet. Das Motto lautet in diesem Jahr: Teddy, der kuschlige Bär.

Eberhardt hat auch in diesem ›Jahr das Labyrinth entworfen. Über eine Wegstrecke von rund 1200 Metern müssen acht Fragen zum Thema Teddybär beantwortet werden. Hinweise zu den richtigen Antworten gibt es im Labyrinth. Und wer sich einen Überblick verschaffen möchte, der kann auf die rund fünf Meter hohe Aussichtsplattform klettern und den Blick schweifen lassen. „Panik hat noch niemand überkommen, denn es gibt zahlreiche Notausgänge“, beruhigt Eberhardt.

Für die Bewirtschaftung sind die Eutinger Vereine zuständig. Die Eule, Ortsverwaltung, Ortschaftsrat, der Waldkindergarten, das DRK sowie der Heimatverein und der Schachclub Eutingen haben bereits ihren Dienst absolviert. Heuer ist die 120 Mitglieder zählende Gemeinde St. Petrus und Paulus, für die Verköstigung der Besucher zuständig.. Wie immer gibt es Maiskolben – „das gehört zum regelmäßigen Angebot“, erklärt der Organisator. „Was wäre ein Maislabyrinth, ohne Maiskolben.“ Ansonsten haben die Helfer um den stellvertretenden Vorsitzenden Jozef Kocamahhul selbst gemachte Kebap-Spieße im Angebot ebenso wie würzig duftenden Bulgur-Salat. Außerdem stehen viele Kuchen zum Verkauf parat. „Die diensthabenden Vereine sind an ihrem Wochenende für das Labyrinth zuständig“, erklärt Gabriele Skalics-Huber. Das bedeutet, sie müssen die Strecke kontrollieren, Unrat beseitigen und das Kassenhäuschen besetzen. Man hält zusammen in Eutingen. Und so packen die teilnehmenden Vereine auch im Vorfeld mit an. „Inzwischen haben sich dabei echte Experten entwickelt“, so Skalics-Huber. „Die einen Fräsen die Wege aus, andere zupfen die Pflanzen nach, wieder andere stellen das Gewinnspiel auf, und dann gibt es noch die Helfer für die Schilderverteilung“, zählt die 51-Jährige auf.

Ehrenamtliche gut organisiert

Die Ehrenamtlichen seien Profis im Sich-Selbst-Organisieren. Beispielsweise gebe es die Möglichkeit, dass sich Gruppen oder auch Kindergeburtstage für einen Besuch unter der Woche anmelden. „Das läuft von selbst.“

Noch bis zum 13. September ist das Maislabyrinth geöffnet. „Danach findet der Mais seinen Weg in das Bio-Heizkraftwerk. „Dann werden die Blätter braun und die Pflanzen verkümmern.“ Aber das Organisationsteam denkt schon an ein tolles Motto für 2016.