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Sprecherin Claudia Becker und Projektsachbearbeiter Thorsten Heid mit den Plänen, die hier Realität werden.  Foto: Moritz 

Evangelische Kirche gewährt Einblicke in Zentrum in der Pforzheimer City

Pforzheim. Ein bisschen Fantasie braucht es schon noch, um sich vorzustellen, wie hier künftig im Erdgeschoss in zwei Sälen geprobt, gefeiert, gekocht und getagt wird. Wie in den drei Stockwerken darüber Menschen beraten werden und alles Kirchliche verwaltet wird. Doch die Arbeiten schreiten zügig voran im „Haus der evangelischen Kirche“, in das die PZ gestern bei einer Baustellenbesichtigung erste Blicke erhielt. Projektsachbearbeiter Thorsten Heid und Pressesprecherin Claudia Becker machten es möglich.

Seit Jahren wird an diesem Bau gleich neben der Stadtkirche am Enzufer getüftelt. Etliche Einsparrunden wurden gedreht, laut Becker „teilweise um jeden Quadratmeter gerungen“. Denn die räumlichen Kapazitäten sind endlich, und man wolle „wirklich komprimieren“.

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Gleich neben dem Stadtkirchenschiff entsteht das „Haus der evangelischen Kirche“. Foto: Moritz

Wie berichtet, dienen der Abriss des bisherigen Gemeindehauses und dieser aus einem Wettbewerb unter Einbeziehung von Mitgliedern des Gestaltungsbeirats hervorgegangene Neubau nach einem Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros Lamott & Lamott nicht dem Selbstzweck. Die Kirche verschlankt ihr Immobilienkonzept und fasst etliche innerstädtische Standorte an diesem zusammen.

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Großteils verglast werden die Wände im großen Saal – und damit wird der Blicke frei auf das nahe Enzufer. Foto: Moritz

Durch das rund vier Meter hohe Foyer an der Ecke Melanchthon-/Rennfeldstraße werden Mitglieder aller bisherigen innerstädtischen Gemeinden – nun Friedensgemeinde – schreiten. In den Sälen wird das Kantorat mit seinen Chören und Ensembles proben. Darüber entstehen Büros und Beratungsräume für die Diakonie, für die Pfarrämter von Altstadt-, Schloß- und Stadtkirche, für Dekanat, Schuldekanat und Kirchenverwaltung. Wie Heid und Becker erläutern, ist in diesem multifunktionalen Gebäude mit dem raffinierten Knick an der Front, der einen Platz zur Kirche hin schafft, an Barrierefreiheit gedacht – durch einen separaten Zugang und Aufzug. Die Ökologie kommt nicht zu kurz.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 3. Dezember, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

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Claudius Erb

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