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Gert Hager wehrt sich gegen Vorwürfe von Wolfgang Kubicki, einem der beiden Strafverteidiger von Amtsvorgängerin Christel Augenstein im Derivate-Prozess. Foto: Meyer

Ex-OB Gert Hager wehrt sich gegen Vorwürfe von Augenstein-Anwalt Kubicki

Pforzheim/Mannheim. Er nehme grundsätzlich keine Stellung zu kommunalpolitischen Themen, so der abgewählte Ex-Oberbürgermeister Gert Hager in seinem vorläufig letzten PZ-Interview im Juli – es sei denn, man greife ihn persönlich an. Und genauso empfindet er den Vorwurf von Wolfgang Kubicki, einem der beiden Strafverteidiger von Hagers Amtsvorgängerin Christel Augenstein, im Derivate-Prozess vor dem Landgericht Mannheim angeklagt wegen des Verdachts der Untreue.

Kubicki, auch Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen FDP, hatte die Frage aufgeworfen, ob nicht der Schaden für die Stadt in Multi-Millionen-Höhe entstanden sei, als die Stadt unter Hager die Reißleine zog und die Derivate nicht bis zum Schluss hielt. „Das ist doch Unsinn“, sagt Hager auf PZ-Anfrage, was Kubicki unterstelle, geschehe entweder aus „Unkenntnis“ oder sei ein „bewusstes Ablenkungsmanöver“. Hager: „Das ist, wie wenn man ein Haus anzündet und die löschende Feuerwehr beschuldigt, das Haus sei niedergebrannt.“

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