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Ex-Kämmerin Susanne Weishaar in der ZDF-Shwo „Frontal 21“
Ex-Kämmerin Susanne Weishaar in der ZDF-Shwo „Frontal 21“ © ZDF
03.04.2013

Ex-Kämmerin rechtfertigt sich im Fernsehen

Pforzheim. Ex-Kämmerin Susanne Weishaar ist in einem Bericht des Polit-Magazins „Frontal 21“ zu Wort gekommen. Sie rechtfertigte die Derivate-Geschäfte mit dem Vertrauen, das man nach den angeblich negativen Erfahrungen mit der Deutschen Bank in J.P. Morgan gesetzt habe. Tatsächlich geriet man vom Regen in die Traufe.

Tatsächlich stand man am Ende der Zinswetten mit der amerikanischen Großbank mit 57 Millionen Euro in der Kreide - Geld, das die Stadt Pforzheim eigentlich für Rücklagen geplant hatte, so OB Gert Hager, der in dem Bericht ebenfalls interviewt wurde. Man sei, sagt Hager, von der Bank über den Tisch gezogen worden. Deshalb klagt die Stadt gegen J.P. Morgan, will einen Großteil der 57 Millionen Euro zurück. Doch die zuständige Zivilkammer des Landgerichts hat das Verfahren erst einmal ausgesetzt. Man will den strafrechtlichen Ausgang zumindest der ersten Instanz abwarten. Und da muss das Landgericht Mannheim erst prüfen, ob es die von der Staatsanwaltschaft erhobene Anklage gegen Ex-Oberbürgermeisterin Christel Augenstein, Susanne Weishaar (wegen schwerer Untreue) und den kommissarischen Kämmerer Konrad Weber (Beihilfe) zulässt.

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