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Blickt mit Sorge auf seine Partei, die CDU: Stefan Mappus. Foto: Seibel
Blickt mit Sorge auf seine Partei, die CDU: Stefan Mappus. Foto: Seibel
Gut gelaunt: Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU, von rechts) im Gespräch mit dem Geschäftsführenden PZ-Verleger Thomas Satinsky und PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht.  Foto: Seibel
Gut gelaunt: Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU, von rechts) im Gespräch mit dem Geschäftsführenden PZ-Verleger Thomas Satinsky und PZ-Chefredakteur Magnus Schlecht. Foto: Seibel
26.02.2016

Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus: „Politik ist nach wie vor meine Leidenschaft“

Der „homo politicus“ steckt noch immer in ihm, auch wenn Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) in der Folge seiner Niederlage bei der Landtagswahl 2011 der aktiven Politik entsagt. Eine Rückkehr in die Politik kann sich der 49-Jährige vorstellen, obgleich er sich mittlerweile in der Wirtschaft offenkundig pudelwohl fühlt.

Im Interview mit der PZ erzählt Mappus von seiner Arbeit beim Münchner Software-Unternehmen pmOne und wie zwei Themen – die Atomreaktor-Katastrophe von Fukushima und die aktuelle Flüchtlingskrise – den Wahlausgang für die CDU in der ehemals sicheren Konservativen-Hochburg zum Teil sehr kurzfristig negativ beeinflusst haben. Er sieht auch das „Geschäftsmodell“ Volkspartei als nicht mehr attraktiv an. Für Ministerpräsident Winfried Kretschmann zeigt er wenig Sympathien. „Ein extrem geschickt vermarkteter Politakteur. Er steht sozusagen im Schaufenster die Grünen, aber die Grünen ticken gänzlich anders als Winfried Kretschmann“, erklärt Mappus.

Wird er noch einmal in die Politik zurückkehren? „Ich bin ja noch jung. Mich hat schon immer das große Ganze interessiert. Vor allem, wenn es um ökonomische oder finanzpolitische aber auch außen- und europapolitische Aspekte geht. Letzteres beschäftigt mich seit meinem Eintritt in die CDU Anfang der 1980er-Jahre. Im Moment habe ich das Gefühl, dass vieles, was über fünf Jahrzehnte in puncto Europa aufgebaut wurde, zerbröselt“, sagt der 1966 in Pforzheim geborene und in Enzberg aufgewachsene Diplomökonom.

Das ganze Interview lesen Sie als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite.

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