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Roger Entner (rechts) im Gespräch mit Hilda-Schülern. Foto: Ketterl
Roger Entner (rechts) im Gespräch mit Hilda-Schülern. Foto: Ketterl
21.10.2016

Ex-Pforzheimer Ehrendoktor aus Boston besucht Hilda Gymnasium

Einblicke in Wahlkampf, Wirtschaft und Berufsleben in den USA hat Roger Entner gestern Elftklässlern des Hilda-Gymnasiums, seiner ehemaligen Schule, gegeben. Der 49-Jährige lebt und arbeitet seit rund zwei Jahrzehnten in der dortigen Telekommunikationsbranche, hat sich nach unterschiedlichen leitenden Konzernpositionen 2011 selbstständig gemacht.

Der gebürtige Pforzheimer, heute in Boston zu Hause, spricht auf Einladung von Hilda-Lehrer Martin Kaul über eine temporeiche Karriere. „Man muss flexibel sein“, sagt er, der die Erfahrung gleich anfangs machte. Nach dem Bachelor-Studium in Business Communication in Edinburgh, auf das später in den USA noch ein Master of Business Administration folgte, wollte er in Richtung Wall Street. Doch daraus wurde nichts. Heute ist er einer der großen Namen seiner Branche und Ehrendoktor seiner Alma mater.Das dürfte neben der Flexibilität auch mit seiner Einstellung zu Leistung und Lernen zu tun haben. Zum Erfolg gehört für Entner allerdings nicht nur Können, sondern auch eine gewisse Kühnheit. „Geht Risiken ein“, rät er den Schülern – „nicht zu große, aber nur Sicherheit zu haben, ist langweilig ohne Ende. Ich bin immer dafür belohnt worden, wenn ich ein Risiko eingegangen bin.“

Dass sich das nicht immer lohnen muss, zeigen die Umfragewerte von Donald Trump. Er sei der einzige der ursprünglichen republikanischen Bewerber, den Hillary Clinton schlagen könne, so Entner – und wohl auch werde, sollte jetzt nichts Dramatisches mehr passieren.

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