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Mehr Freiraum für die Bürger: Quartiersmanager Axel Baumbusch, Chefin des Kreativzentrums Almut Benkert, Stadtplaner Martin Göckler, Professor für Stadtquartiersplanung Markus Neppl und Konzeptkünstler Merlin Bauer (von links) bei einer Diskussion über lebendige Stadtviertel.
Mehr Freiraum für die Bürger: Quartiersmanager Axel Baumbusch, Chefin des Kreativzentrums Almut Benkert, Stadtplaner Martin Göckler, Professor für Stadtquartiersplanung Markus Neppl und Konzeptkünstler Merlin Bauer (von links) bei einer Diskussion über lebendige Stadtviertel.
30.07.2015

Experten diskutieren im EMMA über Stadtplanung

Köln teilt mit Pforzheim ein ähnliches Schicksal: Es gibt dort viel Nachkriegsarchitektur aufgrund von Kriegszerstörungen, einen kräftigen Sanierungsstau und eine diffuse Einstellung der Bürger zu ihrer Stadt. Der Konzeptkünstler Merlin Bauer hat mit Aktionen wie „Liebt eure Stadt“ die Auseinandersetzung der Kölner Bürger mit ihrer City neu entfacht. Er forderte in diesem Zuge Architekten und Kulturschaffende auf, Plädoyers für einzelne vermeintlich abrissreife Häuser zu verfassen. Und bewirkte im ein oder anderen Fall ein Umdenken. Auch in Pforzheim hat er seine Thesen vorgestellt.

Im Rahmen von CREATE!PF moderierte die Leiterin des EMMA Almut Benkert eine Gesprächsrunde zur Frage „Welche Quartiere braucht die Stadt?“ und ließ Markus Neppl, Professor für Stadtquartiersentwicklung am Kit in Karlsruhe, zu seinen Erfahrungen bei der Entwicklung des Schlachthofgeländes, an dem sein Büro astoc maßgeblich beteiligt war, zu Wort kommen. Um kreative Freiräume nicht kaputtzusanieren brauche es einen langen Atem bei der Entwicklung von Immobilen, ungewöhnliche Bebauungspläne und den politischen Willen Geld zu investieren.

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