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18.10.2008

FCP-Spieler Müller bricht in der 89. Minute ohnmächtig zusammen

PFORZHEIM. Drama beim Spiel des 1. FC Pforzheim gegen den FC Rot am Samstagnachmittag: In der 89. Minute bricht Mittelfeldspieler Rouven Müller ohnmächtig zusammen. Schon zuvor hatte er sich laut Zuschaueraussagen mehrmals an die linke Brust gefasst. Sein Zustand ist jedoch stabil.

In der 65. Minute war FCP-Spieler Rouven Müller eingewechselt worden, kurz vor Ende des Spiels passierte es: Müller bricht auf Höhe der Mittellinie zusammen und bleibt bewusstlos am Boden liegen. Der Schiedsrichter pfeift das Spiel unmittelbar nach Müllers Zusammenbruch ab, reguläres Endergebnis: 1:3, der FCP verliert.

Schon bevor Müller zusammengebrochen war, hatte er sich nach Aussage einzelner Zuschauer mehrmals an die linke Brust gefasst. FCP-Trainer Klaus Fischer hatte angenommen, es handle sich um eine Verletzung der Hand. Angeblich hatte Müller sogar einem Gegenspieler von einem Stechen in der Brust berichtet.

Nun kam jedoch Entwarnung aus dem Krankenhaus Siloah: Müller hatte keine Herzprobleme, er erlitt lediglich einen Kreislaufzusammenbruch. Sein Zustand sei stabil, er bleibe jedoch die Nacht über zur Beobachtung im Krankenhaus.

Beim 1. FC Pforzheim sorgt die Nachricht für Erleichterung. "Das macht uns richtig froh", sagt FCP-Vorstandsmitglied Michael Rosanowski. "Sie haben ihn durchgecheckt, es war nichts mit dem Herzen." Umittelbar nach Müllers Zusammenbruch hatten sich FCP-Trainer Klaus Fischer und die Spieler des FCP völlig aufgelöst gezeigt.