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Der Vorsitzende des FDP-Ortsverbands Pforzheim und Bundestagskandidat der Freien Demokraten Rainer Semet verteidigt die Ablehnung des Nahverkehrsplans im Pforzheimer Gemeinderat. 

FDP-Bundestagskandidat Semet: "CDU muss Rülke-Trauma überwinden"

Pforzheim/Enzkreis. Der Vorsitzende des FDP-Ortsverbands Pforzheim und Bundestagskandidat der Freien Demokraten Rainer Semet verteidigt die Ablehnung des Nahverkehrsplans im Pforzheimer Gemeinderat: "Die Ablehnung des Nahverkehrsplans war vollkommen richtig, und das nicht nur angesichts der blamablen Vorgeschichte um die Busvergaben", machte er am Donnerstagnachmittag in einer Pressemitteilung deutlich.

Es sei vor allem deshalb sinnvoll gewesen, weil schon wieder neues Personal eingestellt werden sollte.

„Abgesehen davon sind die ständigen Rundumschläge von Marianne Engeser und Günter Bächle reichlich peinlich. Keiner von beiden hat - trotz zahlloser Anläufe - auch nur einen erfolgreichen Landtagswahlkampf absolviert. Die beiden sollten endlich mal ihr Rülke-Trauma überwinden.“ 

Semet könne zwar nachvollziehen, dass die Nervosität bei der CDU wachse, nachdem Umfragen für die nächste Landtagswahl sowohl für Pforzheim wie auch den Enzkreis Direktmandate für die FDP prognostizieren, in Pforzheim gar mit neun Prozentpunkten Vorsprung vor der CDU. „Allerdings sollte es schon auch bei der CDU das Ziel sein, eine gelungene Kooperation für die Auflösung des VPE zu schmieden und zwar kreisübergreifend zum Wohle Pforzheims wie des Enzkreises“, so Semet abschließend.

Pforzheimer FDP-Fraktion und Grüne Liste beantragen Auflösung des VPE

Die Pforzheimer FDP-Fraktion hatte vergangene Woche gemeinsam mit der Grüne Liste-Fraktion einen Antrag auf Abschaffung des Verkehrsverbunds Pforzheim-Enzkreis (VPE) gestellt und damit Konsequenzen aus dem Vergabedebakel um Buslinien im Westlichen Enzkreis gezogen.