nach oben
Trotz doppelten Bänderrisses aktiv: Kandidat Janis Wiskandt (links) mit Erik Schweickert. Foto: Frommer
Trotz doppelten Bänderrisses aktiv: Kandidat Janis Wiskandt (links) mit Erik Schweickert. Foto: Frommer
17.09.2017

FDP im Nordschwarzwald motiviert sich für den Endspurt

Pforzheim. Zurück in den Bundestag? Auf alle Fälle. In eine Koalition eintreten? Nicht um jeden Preis. Auf diese Kurzformel lässt sich das den FDP-Bezirksparteitag eröffnende Statement des Landtagsabgeordneten Erik Schweickert verdichten. „Man kann die Bundesrepublik nicht mit einer Ein-Stimmen-Mehrheit regieren“, rief er den Parteimitgliedern in Erinnerung, und dass eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene ein nicht gerade einfaches Vierer-Bündnis bedeute: CDU, CSU, Grüne und FDP.

Beide Bundestagskandidaten seiner Partei im Bezirk Nordschwarzwald – der Pforzheimer Janis Wiskandt und Lutz Hermann im Wahlkreis Calw – nahmen an der Abendveranstaltung teil – Janis Wiskandt sogar trotz eines beidseitigen Bänderrisses. Schweickert und beide Kandidaten gaben eine individuelle Einschätzung ab, auf welche Kernthemen man sich über den Wahlkampf hinaus, in Hinblick auf eine potenzielle Regierungsbeteiligung der FDP, konzentrieren sollte. „Wirtschaft, Digitalisierung, Bildung, Privatisierung und Rechtsstaat“, waren nur einige der Themen, die Erik Schweickert favorisierte. Janis Wiskandt führte aus, die mittleren Einkommen seien zu stark besteuert, der Solidarpakt solle entfallen und die EEG-Umlage überprüft werden. Lutz Hermann formulierte das Interesse des ländlichen Raums an einer insgesamt besseren Anbindung mit den Schlagwörtern: Digitalisierung, weniger Funklöcher, leistungsfähigere Straßen sowie mehr (und schon deshalb weniger frustrierte) Lehrer.

Mehr lesen Sie am Montag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.