nach oben
Die Besucher von FDP und Freien Wählern mit dem Tierheim-Team. Foto: Privat
Die Besucher von FDP und Freien Wählern mit dem Tierheim-Team. Foto: Privat
15.02.2016

FDP und Freie Wähler informieren sich im Tierheim

Pforzheim. Um sich einen Überblick über die Arbeitsweise und Herausforderungen des Tierheims Pforzheim verschaffen zu können, waren FDP und Freie Wähler vor Ort. Insbesondere der Neubau der Quarantäne-Station sei intensiv diskutiert worden, so die Fraktion in einer Pressemitteilung.

„Da ich meinen Hund selbst aus dem Pforzheimer Tierheim habe, war mir besonders wichtig, zu sehen, wie die Planungen für den Neubau der Quarantäne-Station voranschreiten“, so Carol Braun (Freie Wähler). Es sei im städtischen Interesse, dass dort alles glatt laufe, da Pforzheim und der Enzkreis in der komfortablen Situation seien, dass ein zivilgesellschaftlicher Träger Aufgaben übernehme, die eigentlich von der öffentlichen Hand zu tragen seien. Die Anzahl der Zwinger werde mit der neuen Station zwar von 14 auf 12 reduziert, allerdings sei der Neubau zwingend erforderlich, um den erforderlichen Seuchenschutz gewährleisten zu können. „Wir sollten auch dringend darüber nachdenken, ab 2017 die Kostenerstattung für die Fundtierunterbringung anzupassen“, meint Janis Wiskandt (FDP). „Das Tierheim bekommt nur etwa die Hälfte der Kosten von rund 200 000 Euro pro Jahr von der Stadt erstattet, für den Zwingerneubau, der mit einer knappen Million veranschlagt ist, bewegt sich der städtische Zuschuss im einstelligen Prozentbereich.“

Das könne der Tierschutzverein nicht auf Dauer schultern und es sei schließlich im ureigensten Interesse von Stadt und Landkreis, dass der Verein das Tierheim weiter betreiben könne. Andernfalls drohe, die enormen Kosten komplett aus dem städtischen Haushalt finanzieren zu müssen, was in niemandes Interesse sei, so der Jungstadtrat abschließend.pm