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25.02.2018

FDP und Freie Wähler wollen Huchenfelder Hallenbad-Statik prüfen lassen

Pforzheim. Die Fraktion aus FDP und Freien Wählern stehe zu ihren Anträgen von Oktober 2015 und März 2017 bezüglich eines Neubaus des Stadtteilbads Huchenfeld, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei der Ortschaftsratssitzung in Huchenfeld seien weitere Fragen an die Verwaltung aufgetaucht, die die Bürger bewegten.

Das Thema sei seit über zweieinhalb Jahren regelmäßig auf der gemeinderätlichen Tagesordnung, passiert sei aber noch nichts, so die Fraktion. Sie fragt sich: „Sind die Gelder anderweitig ausgegeben worden, nachdem der Bau 2016 vom Gemeinderat beschlossen wurde?“ Warum hab der städtische Eigenbetrieb EPVB die Planung des Neubaus des Hallenbads 2016 nicht auf den Weg gebracht?

Im genehmigten Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs für 2017 sei die Finanzierung verankert und mit der Aufsichtsbehörde alles abgestimmt und genehmigt. Den Huchenfeldern fehle, betrachte man die Bäder-Misere, das Vertrauen in den Gemeinderat, so der Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke. „Für uns“, so Fraktionsvize Michael Schwarz, „entsteht der Eindruck, dass Prestigeprojekte für eine Ratsmehrheit so gut wie immer wichtiger sind als Verlässlichkeit gegenüber den Bürgern aus Huchenfeld, Würm, Hohenwart und Dillweißenstein, den Schulen sowie dem SSV Huchenfeld.“

Die Fraktion fordere OB Boch nun auf, einen unabhängigen Statiksachverständigen im Schwimmbadbereich zu beauftragen, die Statik im Beckenbereich und insbesondere das Dach zu untersuchen. Ziel müsse es sein, das Bad in der Übergangszeit bis zur Fertigstellung des Neubaus noch zwei Jahre weiter betreiben zu können.