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Bis am Dienstagabend ist außer diesem Rahmen, den ein Helfer abtransportiert, von der „Factory“ nichts mehr übrig. Foto: Ketterl
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Andreas Sarow, so weit das Auge reicht: An nahezu jedem Laternenmast hängen Plakate des CDU-Kandidaten entlang der Wilferdinger Straße zwischen Kreisverkehr und Kurzer Steig. Foto: Ketterl

„Factory“ ist Geschichte: Kunstwerk von Sarow komplett abgeräumt

Pforzheim. Am Ende ging dann doch alles ganz schnell: Nachdem der Aktionskünstler Andreas Sarow vergangene Woche eingewilligt hatte, seine Installation „Factory“ an der Unteren Wilferdinger Straße abzubauen, war diese bereits am Dienstagabend restlos verschwunden. Dabei hatte er sich anfangs noch gegen eine Räumung wehren wollen.

Zudem hatte er gegenüber der PZ geäußert, der Abbau der 120 Meter langen Installation brauche aufgrund der eingebauten Technik rund drei Monate. Doch schon am Dienstagmittag waren die beiden Wachtürme gefallen, sechs von elf der magentafarbenen Häuschen verschwunden. Am frühen Abend war dann alles abgeräumt, nach zwei Arbeitstagen. Wie berichtet, hatte Sarow am Karsamstag mit dem Abbau begonnen.

Eine weitere Behauptung Sarows: Keines seiner Wahlplakate hänge in unmittelbarer Nähe zur „Factory“. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Autofahrer blicken wieder und wieder in sein Gesicht – und das nur wenige Meter weiter. Entlang der Wilferdinger Straße zwischen dem Kreisverkehr und der Einmündung zur Kurzen Steig konnte die PZ am Dienstag gegen 18 Uhr auf einer Strecke von einem Kilometer in beide Fahrtrichtungen insgesamt 46 Plakate des CDU-Kandidaten zählen.

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