nach oben
Am VolksbankHaus zittern die Masten wie von unsichtbarer Hand gesteuert.
Am VolksbankHaus zittern die Masten wie von unsichtbarer Hand gesteuert. © Tim Rudeck
16.09.2016

Fahnenmasten am VolksbankHaus bewegen sich wie von Geisterhand

In gewisser Regelmäßigkeit stehen kleinere Gruppen von Fußgängern mit großen Fragezeichen über ihren Köpfen direkt vor dem VolksbankHaus am Pforzheimer Leopoldplatz und recken die Köpfe rätselnd nach oben. Was die Menschen dort so aus dem Konzept bringt, sind die Fahnenmasten der Volksbank, die trotz absoluter Windstille zittern und wackeln wie ein Kuhschwanz. Der Grund für das geisterhafte Wackeln verbleibt mysteriös.

Ein lautes Klacken und Knacken ist zu vernehmen, wenn sich die Fahnenmasten am VolksbankHaus wie von Geisterhand zu bewegen beginnen. Das Wackeln nimmt dann einige Zeit zu und verebbt erst nach mehreren Minuten - so abrupt wie es begann. Die Menschen mutmaßen und fragen sich, was die seltsamen Bewegungen hervorrufen könnte.

Möglicherweise besteht eine derart große Vorfreude auf den Besuch des Bachelors Leonard Freier, heute Abend um 17 Uhr im VolksbankHaus, dass sich die Unruhe und Aufregung der Angestellten auf ihre Umgebung überträgt und die Masten auf diese Weise zum Schwingen bringt. Auf Nachfrage hin, schließen die Mitarbeiter der Volksbank diese Möglichkeit zumindest nicht vollständig aus. Vielleicht geschieht auch etwas wesentlich sinisteres im Pforzheimer Untergrund. Eine Tunnelgrabung zum Beispiel, mit dem Tresor im VolksbankHaus zum Ziel. Ein Mitarbeiter zerstreut diese Bedenken doch schnell. Er habe keine große Sorge vor grabenden Räubern. Schließlich sei der Tresor extrem gut gesichert, auch vor unterirdischen Dieben. Es kann natürlich auch sein, dass der Grund viel trivialer ist. Ein Mitarbeiter der Haustechnik sieht den Grund bei den Bussen und anderen Fahrzeugen der Stadt. Diese brächten beim Vorbeifahren den Untergrund in Unruhe, was sich auf die Masten übertragen würde, wodurch diese ins Wackeln gerieten. Was nun wirklich plausibel ist, darf jeder Bürger natürlich für sich entscheiden.

Leserkommentare (0)