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Gut gewappnet: Die „Fairplayers“ haben am Wochenende letzte Hand an ihren Festwagen gelegt. Foto: Frommer

„Fairplayers“ haben sich mit kleinen Geschenken für den Umzug in Dillschde eingedeckt

Pforzheim. Der Fasnetsumzug kann beginnen: Die Dillweißensteiner „Fairplayers“ haben am Samstag auf ihrem Vereinsgelände letzte Hand an ihren rot lackierten Festwagen gelegt. Enterich-Maskottchen „Kurtle“ (in dem voluminösen Kostüm steckt Christian Jakubeit) und weitere Fairplayers – Manuel Stiefel, (zweiter Vorsitzender, Sport), Kassier Uwe Simon, Gerold Stiegel, Joana Jakubeit mit Töchterchen Carolin, Hüttenwart Alexander Jakubeit, Andreas Jakubeit, (zweiter Vorsitzender, Wirtschaft), Patrick Denkmann (Vorsitzender) – haben nach eigener Aussage drei bis vier Tage Arbeit in das karnevalistische Gefährt investiert.

Die auf einem Lastkraftwagen montierte Plattform ist überdacht und bietet acht bis zehn Vereinsmitgliedern Platz. „Wir haben uns mit Popcorn und kleinen Werbegeschenken wie Schlüsselbändern, Plüschtieren oder Malbüchern eingedeckt“, sagte der Vereinsvorsitzende Patrick Denkmann im PZ-Gespräch. Die sollen am Faschingsdienstag auf der 1,3 Kilometer langen Umzugsstrecke ausgeworfen werden. „Wir hoffen jetzt auf gutes Wetter“, unterstrich er, „nicht nur für den Umzug, sondern auch für das ebenfalls von den reiselustigen Freizeitfußballern betriebene Party-Zelt auf dem Ludwigsplatz.

Die „Fairplayers“ wurden am 1. Mai 1985 gegründet; ihr umtriebiger und auf vielen Turnieren aktiver Verein zählt inzwischen 47 Mitglieder, der Frauenanteil liegt bei ungefähr 30 Prozent. „Wir nutzen diese Plattform auch, um junge Menschen auf unseren Freizeitverein aufmerksam zu machen“, betonte Patrick Denkmann: „Unser Training findet jeden Freitag, ab 18.30 Uhr statt – ein kostenloser Schnupperkurs ist jederzeit möglich“.