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21.09.2016

Faktor Mensch beeinträchtigt Naturkreisläufe

Pforzheim. Der zivilisatorische Fortschritt steigerte den menschlichen Bedarf an Energie und Rohstoffen. Er ist inzwischen so groß, dass er die natürlichen Kreisläufe durcheinander bringt – über dieses Fazit diskutierten 30 studentische Teilnehmer der Sommerakademie im Pforzheimer Institut für Industrial Ecology an der Hochschule Pforzheim. Die Sommerakademie ist eine Art „Intensivkurs in Sachen Industriegesellschaft und Umwelt“, die jährlich unter dem Dach der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsförderung (VÖW) stattfindet.

Vom baden-württembergischen Umweltministerium gefördert begrüßte Institutsleiter Professor Mario Schmidt Referenten aus ganz Deutschland für die viertägige Veranstaltung zum Thema Industrial Ecology. „Im Mittelpunkt von Industrial Ecology steht der Material- und Energieverbrauch sowie die Wechselbeziehungen zwischen industrieller Zivilisation und Natur“, fasste Peter-Paul Pichler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zusammen. Während die Menschen als Sammler und Jäger mit einem Energiebedarf von zehn bis 20 Giga-Joule und einer Tonne Material pro Person und Jahr auskamen, verbraucht der Erdbürger heute das zwanzig bis dreißigfache. Mit diesen Mengen stößt der Mensch in den Bereich der natürlichen Stoffumsätze auf der Erde vor, die er massiv beeinflusst und damit die Kreisläufe der Natur durcheinander bringt.Mehr lesen Sie am Donnerstag. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.