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Diese „K-Marke“ müssen Kriminalbeamte vorzeigen.
Diese „K-Marke“ müssen Kriminalbeamte vorzeigen.
02.09.2009

Falscher Polizist dringt in Wohnung ein

Pforzheim. Die ältere Dame muss einen Heidenschreck bekommen haben, als es am Dienstag gegen 8.50 Uhr an der Haustür an der Kronprinzenstraße geklingelt hat: Ein Mann stand dort und wies sich als angeblicher Kriminalbeamter aus.

Er  versuchte unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung zu bekommen. Als Grund nannte er eine verdeckte Ermittlung wegen Telefonterrors. Er überprüfte hierbei das Telefon der Frau. Weil ihr dies verdächtig vorkam, wollte sie den Dienstausweis des vermeintlichen Beamten sehen. Dieser hinterließ dann aber nur eine Handynummer nebst Vornamen und verließ darauf die Wohnung.

Er soll etwa 40 Jahre alt, 1,60 Meter groß und schlank sein, blonde leicht gewellte nackenlange Haare und einen blonden dünnen Oberlippenbart haben. Er trug ein kurzärmeliges hellblaues Hemd mit einer Art Wappen auf dem linken Ärmel und eine hellblaue Jeans mit weißen Schuhen.

Wie die Pforzheimer Polizei mitteilt, müssen Kripobeamte einen Dienstausweis und eine „K-Marke“ vorweisen können. Die ovale, bronzefarbene, drei Zentimeter breite Marke zeigt das Wort „Kriminalpolizei“ und das Landeswappen, auf der Rückseite steht eine Dienstnummer. Auf dem Dienstausweis ist ein Foto des Beamten, sein Name, Rang und Revier zu sehen. Im Zweifelsfall sollte man die Polizei anrufen und nachfragen. pol/tok

Die Polizei bittet um Hinweise

unter Telefon (0 72 31) 1 86 51 00.