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Pforzemer Mess

Und noch eine Runde: Sarah, Leonie und Steff (vorne, von links) legen sich vergnügt zum Sparpreis mit dem „Musik-Express“ in die Dauerkurve. Foto: Meyer
Drei Generationen in bester Laune: Heidi Schwabenland mit Emil, Meike Bungarz mit Malu und Madeleine Nass mit Fabian (von links). Foto: Meyer
Kassenhäuschen in Kinderhand: Dion Kollmann mit Louis bei „Crazy Outback“. Foto: Meyer
„Nightstyle“ ist vor allem abends eine Augenweide. Vom Start bis zum Ende der Mess gab es gestern auch dort satte Rabatte. Foto: Meyer
Nach Ungarn reist bald das Glas, das Georg Vasilache für Fruzsina Eva gravierte. Foto: Meyer
21.06.2018

Familientag auf der Pforzemer Mess bringt Menschen zusammen

Pforzheim. Wer am Familientag über den Messplatz schlendert, blickt in lauter leuchtende Kinderaugen. Er erlebt aber auch spannende internationale Begegnungen. Die Mess hat Strahlkraft bis nach Übersee. Colin (6) und Lilly (3), die an diesem Donnerstagmittag im Kinder-Boxauto vergnügt ihre Runden drehen, haben eine weite Reise hinter sich.

Mutter Julia Pauels, die bereits vor Jahren in die USA auswanderte, ist auf Heimatbesuch. Klar, dass sie damit einen Mess-Besuch verbindet. Ganz ähnlich wie zu ihren eigenen Kindertagen sei auch heute noch die Pforzemer Mess, freut sich Pauels. Eine Kirmes dieser Art gebe es in ihrer Wahlheimat Kalifornien nicht, berichtet sie, während sich ihre Mutter Inge Wahl mit den Enkeln wieder ins Getümmel stürzt: halbe Fahrpreise, doppelter Spaß!

Bildergalerie: Familientag auf der Mess

Eben diese großzügige Geste der Schausteller und Krämermarkthändler sei vor allem für Familien mit vielen Kindern wichtig, weiß Lilli Fleig. Die Erzieherin vom Kinderhaus an der Gustav-Rau-Straße kann so auch ihren 20 Schützlingen, die sie mit Kolleginnen durch die Budenstadt führt, den einen oder anderen Fahrspaß mehr ermöglichen. Besonders beliebt ist bei den Kleinen der „Piraten-Trip“. Den ganzen Vormittag über seien die Kinder aufgeregt gewesen, sagt Fleig. „Alle fragten nur noch: Wann gehen wir auf die Mess?“

Dorthin ist auch Fruzsina Eva gekommen und hat gezielt den Krämermarktstand von Graveur Georg Vasilache angesteuert. Die Ungarin, die seit vier Jahren in Pforzheim lebt, will bald Freunde und Verwandte in der alten Heimat besuchen. Perfekte Mitbringsel: individuelle Gravuren von der Mess. „Yvan“, der Name von Fruzsinas Cousin, ziert ein Schnapsglas, „Deutschland“ schreibt der Rumäne Vasilache kunstvoll auf ein Weizenbierglas – wenn das nicht eine süffige Art der Völkerverständigung ist.

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Nervenkitzel und Gemütlichkeit bei der Pforzemer Mess