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Kein Platz mehr für Euch: Koordinatorin Sandra Rixer und Kinder im Familienzentrum Au stellen dar, was die Sparpläne bedeuten.
Kein Platz mehr für Euch: Koordinatorin Sandra Rixer und Kinder im Familienzentrum Au stellen dar, was die Sparpläne bedeuten.
21.11.2016

Familienzentren in Pforzheim warnen vor Sparfolgen

Sie unterstützen Eltern und Kinder, sind Anlaufstelle bei Problemen unterschiedlichster Art: die Pforzheimer Familienzentren. Nun haben sie in einer gemeinsamen Pressekonferenz noch einmal vor den Folgen der Sparpläne für ihre Arbeit in meist sozial schwierigen Stadtteilen gewarnt.

Wie berichtet, wird am Donnerstag der Jugendhilfeausschuss darüber beraten, den Zentren insgesamt 100 000 Euro weniger pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Dies bedeutet eine Kürzung um zehn Prozent des bisherigen Budgets, im Fall des Bürgerhauses Buckenberg Haidach geht es um rund 15 Prozent.

Doris Winter und ihre Kollegen wissen, dass diese Zahlen angesichts der Größenordnungen der Haushaltskonsolidierung im ersten Moment nicht unbedingt dramatisch wirken – und schlüsseln daher die Folgen auf: So fällt nach ihren Angaben die Hausaufgabenbetreuung für 38 der bisher 188 Kinder aus, dasselbe gilt für den Mittagstisch, den statt 102 ab 2017 noch 65 bekommen werden. Die Zahl der nachmittags betreuten Kinder in Pforzheim werde sich 180 auf 85 mehr als halbieren. Bereits heute können längst nicht alle versorgt werden – die Zentren gehen von 300 aus, die auf einen Platz warten.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 22. November 2016, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.